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Sportgericht: Wurde Schiedsrichter in Auernheim bespuckt?

Beim Fußballspiel zwischen der SG Auernheim/Neresheim und dem TSV Gussenstadt gingen wohl einige Zuschauer, wie auch ein Trainer sowie ein Spieler den Schiedsrichter an. Jetzt ermittelt das Sportgericht

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Erneut wurde ein Schiedsrichter auf einem Sportplatz im Kreis Heidenheim angegangen.  Foto: 

Mit 2:1 hatte die gastgebende SG Auernheim/Neresheim den TSV Gussenstadt, bis dato Tabellenführer der Kreisliga B 5, am vergangenen Sonntag besiegt. Auf und auch neben dem Platz waren dabei die Emotionen hoch gekocht.

So wurde Heimtrainer Karl-Heinz Bühler wegen anhaltender Unmutsäußerungen durch den Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Wohl war er mit den Entscheidungen des Unparteiischen nicht einverstanden, der Gussenstadt zwei Elfmeter (32. und 36. Minute) zugesprochen hatte, von denen nur letzterer verwandelt wurde.

Gegen Ende des Spiels – das Heimteam führte hier mit 2:1 – entlud sich dann auch der Frust der Gästefans am Schiedsrichter. Nach zwei gelb-roten Karten und einer roten Karte – unter anderem wegen Schiedsrichterbeleidigung – gegen Gussenstadt sei er beschimpft worden, schreibt der Unparteiische der Schiedsrichtergruppe Aalen in seinem Bericht. Arschloch und Vollidiot hätten dabei noch zu den freundlicheren Worten gezählt.

Zudem will der Schiedsrichter beim Verlassen des Platzes abgepasst, bedroht („Dir gehört eine aufs Maul!“) und bespuckt worden sein, woraufhin ihn der Ordnungsdienst, der vom Gastgeber gestellt wird, in seine Kabine und von dort aus auch an sein Auto begleitet hat.

Sein Bericht, in dem er seine Sichtweise schildert, liegt dem Sportgericht vor. Dieses ermittelt sowohl gegen den TSV Gussenstadt wie auch gegen Karl-Heinz Bühler – jeweils wegen sportwidrigen Betragens. Ebenso wird geprüft, ob der Schutz des Schiedsrichters gewährleistet war. Am Freitag müssen die Stellungnahmen beider Vereine vorliegen, ehe ein Urteil erfolgt.

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