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RSV Hohenmemmingen holt Ex-Profi Dragan Trkulja

Kreisliga: Der RSV Hohenmemmingen wird künftig vom früheren Ulmer Bundesligaspieler Dragan Trkulja betreut.

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Trainierte zuletzt den Bezirksligisten Türkgücü Ulm: Dragan Trkulja.  Foto: 

Der neue Trainer des in die Kreisliga B abgestiegenen RSV Hohenmemmingen war einst als dribbelstarker Torjäger des SSV Ulm 1846 bekannt. Die „Spatzen“ holten den inzwischen 52-jährigen Trkulja zu Beginn der 90-er Jahre. In vier Regionalliga-Spielzeiten traf der Serbe für die Ulmer nicht weniger als 76 Mal und trug damit wesentlich zum Ulmer Zweitliga-Aufstieg im Jahr 1998 bei.

Auch im Bundesliga-Unterhaus war auf die Torjäger-Qualitäten des technisch starken Angreifers Verlass. 14 Mal traf „Dragi“, wie ihn seine Freunde nennen – der SSV marschierte in die Bundesliga durch. Dort kam Trkulja meist als Joker zum Einsatz und erzielte in 20 Spielen nur noch ein Tor – gegen den Hamburger SV.

Der Stürmer hielt den Ulmern auch noch die Treue, als der Verein nach wirtschaftlichen Problemen in der Verbandsliga neu beginnen musste. 2009 trat er dann seinen ersten Trainerjob bei Eintracht Autenried an. Es folgten Engagements bei den Kreisligisten TSV Westerstetten, SV Mähringen und beim FC Grün-Weiß Ichenhausen. Zuletzt betreute er den SV Türkgücü Ulm.

Bernd Maier knüpfte Kontakte

Es sei eher Zufall gewesen, dass man Dragan Trkulja als neuen Trainer verpflichten konnte, sagte Markus Maier, der seit Ostern zusammen mit Holger Renner die Hohenmemminger betreute. Mitentscheidend für die Verpflichtung war wohl auch, dass Markus Maiers Bruder Bernd einst in Ulm mit Trkulja in einer Mannschaft spielte. Dadurch waren die Kontakte schnell hergestellt.

Dragan Trkulja hat in Hohenmemmingen zunächst für eine Saison zugesagt. „Ich hoffe aber, es kommt noch mindestens eine weitere Spielzeit dazu“, sagte Markus Maier. Nach dem Abstieg in die Kreisliga B soll im Giengener Teilort mit jungen Spielern ein Neuaufbau betrieben werden. Die sofortige Rückkehr in die Kreisliga A hat niemand auf dem Zettel. Mittelfristig aber soll eine Mannschaft heranreifen, die das Zeug zum Wiederaufstieg hat.

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