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Relegation: Schnaitheim II trifft heute auf Altenberg

Showdown in Herbrechtingen: Heute Abend (18 Uhr) treffen die TSG Schnaitheim II und der SV Altenberg aufeinander. Die TSG will den Abstieg aus der Fußball-Kreisliga A 3 verhindern, der SV in diese aufsteigen. Verlängerung und Elfmeterschießen möglich.

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Wohin führt der Weg? Die TSG Schnaitheim II und der SV Altenberg treffen heute in der Relegation zur Fußball-Kreisliga A 3 in Herbrechtingen aufeinander.  Foto: 

Solche „Entweder-oder-Spiele“ haben ihren ganz besonderen Reiz und ziehen im Landkreis immer wieder sehr viele Zuschauer an: Heute Abend steigt um 18 Uhr (Sportplatz der TSV Herbrechtingen) das Relegationsspiel zwischen der TSG Schnaitheim II und dem SV Altenberg. Durch einen Sieg wollen die Schnaitheimer den Abstieg aus der Kreisliga A 3 verhindern (die TSG wurde 14.). Altenberg will als Tabellenzweiter der Kreisliga B 5 die zweite Chance nutzen und durch einen Erfolg in die A 3 aufsteigen.

Beide Trainer sind sich dabei bewusst, dass sich ihre Mannschaften wohl vor einer stattlichen Kulisse miteinander messen werden. „Es kommen sicherlich einige Zuschauer mehr als sonst“, sagt Bernd Bolsinger. Doch die Nervosität halte sich bei seinen Spielern noch in Grenzen, so der Schnaitheimer Coach. „Da überwiegt mehr die Freude.“

Auch Gustav Burkhard versucht im Vorfeld Druck von seiner jungen Mannschaft zu nehmen. „Ich hoffe, dass meine Jungs wie sonst auch mutig spielen werden.“ Zugleich sieht der Coach des SV Altenberg sein Team in der Außenseiterrolle. „Bei uns gab es vor zwei Jahren einen Umbruch“, erzählt der 49-Jährige, der den Neuaufbau selbst angestoßen hatte. „Und ich habe natürlich die Befürchtung, dass unser Gegner Hilfe aus der ersten Mannschaft bekommt“, fügt Burkhard an.

Dies ist laut der Spielordnung des Württembergischen Fußballverbands auch durchaus möglich. Nach Paragraph 11 c dürfen die in der Relegation eingesetzten Spieler „bereits vor dem vorletzten offiziellen Spieltag (. . .) nicht mehr Stammspieler der höheren Mannschaft ihres Vereins“ gewesen sein. Wer darüber hinaus in vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielen (Meisterschaft und Pokal) der höheren Mannschaft nicht zum Einsatz gekommen ist, gilt zudem nicht mehr als Stammspieler, d. h. Leistungsträger können nicht zum Einsatz kommen.

„Für uns ist es sehr wichtig, dass unsere zweite Mannschaft die Klasse hält“, betont Ralf Polzer, Trainer der Schnaitheimer Landesliga-Mannschaft und fügt an: „Daher werden wir auch alles tun, was die Richtlinien erlauben, um der ,Zweiten‘ heute zu helfen.“

Auch vor diesem Hintergrund käme es nicht überraschend, wenn Altenberg zunächst ein wenig abwartend beginnt. „Wir werden schauen, was unser Gegner macht“, sagt Burkhard, der einräumt: „Mit Schnaitheim als Gegner in der Relegation hatte ich nicht gerechnet.“

Die TSG hätte gerne die Klasse vorzeitig gesichert, betont Bernd Bolsinger. „Wir haben sicherlich viele Spiele verdient verloren. Doch es gab auch einige unglückliche Niederlagen“, erinnert sich der Schnaitheimer Trainer, der vor einigen Jahren als Spieler mit Königsbronn über die Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert hat. „Vor vielen Zuschauern zu spielen, ist ein besonderes Erlebnis und Ansporn zugleich“, so der gebürtige Oberkochener.

Info Die Partie leiten wird Martin Adelsberger (Schiedsrichtergruppe Aalen). Steht es nach 90 Minuten unentschieden, gibt es eine Verlängerung. Gibt es auch danach keinen Sieger, geht's ins Elfmeterschießen.
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