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Patrick Mayer muss operiert werden

Stürmer Patrick Mayer muss sich erneut einer Operation am Sprunggelenk des rechten Fußes unterziehen. Der FCH-Torjäger hatte sich Ende Februar in Jena Innen- und Außenband gerissen, klagte aber auch nach seiner Rückkehr aufs Spielfeld in den letzten Wochen immer wieder über Schmerzen.

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Muss sich einer Operation am Knie unterziehen und wird bis zu sechs Wochen ausfallen: FCH-Stürmer Patrick Mayer.  Foto: 

„Das ist schon frustrierend. Ich hatte mit großen Hoffnungen in Heidenheim wieder angefangen“, meinte gestern Patrick Mayer, nachdem feststand, dass der Stürmer sich am Donnerstag in Augsburg einer erneuten Operation am Sprunggelenk des rechten Fußes unterziehen muss.

Damit erfährt eine lange Leidenszeit ihre Fortsetzung, die vor rund eineinhalb Jahren mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung begann, sich nach dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg mit dem Pfeiffer'schen Drüsenfieber und einer Schilddrüsen-Unterfunktion fortsetzte und dann nach der Rückkehr zum FCH mit einem mehrfachen Bänderriss im Sprunggelenk ihren Höhepunkt erfuhr.

Die lange Durststrecke schien mit Saisonbeginn überwunden, „aber ich hatte in den letzten Wochen immer wieder Schmerzen und Probleme mit dem operierten Fuß“, berichtete Mayer: „Ich bin nie so richtig in Fahrt gekommen. Es fehlte vor allem an der Beweglichkeit.“

Der Allgäuer begab sich nun für eine Woche zur Reha nach Donaustauf in die Praxis von Nationalmannschafts-Physiotherapeut Norbert Eder. Wie sich herausstellte, machen im Sprunggelenk freie Gelenkskörper zu schaffen, die entfernt werden sollten. Bei der Arthroskopie soll zugleich auch ein Anker herausgenommen werden, der zur Fixierung des Innenbands eingesetzt wurde, aber bislang wohl auch an der Sehne rieb.

Alles in allem hofft Mayer, dass er sechs Wochen nach der Operation wieder einsatzfähig sein wird. Dann soll die lange Leidenszeit endlich beendet sein – und der FCH-Torjäger will wieder voll angreifen.

Die Sichtweise, er sei besonders verletzungsanfällig, kann er nicht teilen. „In den ersten zwei Jahren habe ich doch komplett durchgespielt“, wehrt er sich gegen solche Behauptungen – und lässt sich trotz allem Frust die Zuversicht nicht nehmen: „Sechs Wochen Pause sind eine absehbare Zeit.“

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