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Nach Tätlichkeit von Aalens Torwart-Trainer: FCH gewinnt 3:0

Nachwuchs: Die abgebrochene A-Jugend-Oberliga-Partie zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem VfR Aalen wird doch nicht nachgeholt und am grünen Tisch gewertet.

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Jetzt also doch: Das Berufungsgericht der Oberliga Baden-Württemberg hat am Freitag, 26. Mai, der Berufung des 1. FC Heidenheim gegen das erstinstanzliche Urteil stattgegeben. Damit wird das Spiel der A-Junioren-Oberliga zwischen Heidenheim und dem VfR Aalen vom 13. Mai, das nach einer Tätlichkeit des Torwarttrainers der Gäste abgebrochen wurde, mit 3:0 für das Heimteam gewertet. Diese Entscheidung ist endgültig.

Mit diesem Urteil können die Heidenheimer auch gleich die Sektkorken knallen lassen, denn damit sind sie Meister und Aufsteiger in die A-Junioren-Bundesliga Süd-West.

Rückblick: Das Spitzenspiel der A-Junioren-Oberliga zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem VfR Aalen, das am Samstag, 13. Mai auf dem Kunstrasenplatz oberhalb der Voith-Arena ausgetragen wurde, war zehn Minuten vor Ende von Schiedsrichter Steve Henriß abgebrochen worden, weil der Torwart-Trainer der Gäste den Kapitän der Gastgeber, Darius Held, bei einer Rangelei tätlich anging und am Auge verletzte, sodass dieser nicht mehr weiterspielen konnte.

Artikel: Spielabbruch: VfR Aalen entschuldigt sich beim FCH

Während alle Beteiligten mit einer 3:0-Wertung für Heidenheim am „grünen Tisch“ rechneten, entschied das Sportgericht des Württembergischen Fußballverbandes anders und setzte die Partie für Mittwochabend, 24. Mai, 19 Uhr, neu an. Daraufhin hatte der 1. FC Heidenheim sowohl gegen das Urteil als auch gegen die Neuansetzung des Ostalb-Derbys Einspruch eingereicht.

Wie die Junioren-Spielkommission der baden-württembergischen Verbände im Rahmen eines Umlaufverfahrens entschied, blieb die Begegnung zunächst allerdings angesetzt. Lediglich falls das Berufungsverfahren bis Mittwoch abgeschlossen gewesen wäre und die Neuansetzung durch das Berufungsurteil hinfällig geworden wäre, wäre es zu einer kurzfristigen Absage des Spiels gekommen. Wäre das Berufungsverfahren nicht rechtzeitig abgeschlossen worden, so wäre die Begegnung unter Vorbehalt ausgetragen worden.

Dann jedoch wurde die Partie am Mittwoch, 24. Mai, aus einem anderen Grund nicht angepfiffen: Es bestanden Sicherheitsbedenken, wie aus Erkenntnissen der Polizei hervorgeht. Durch rivalisierende Fanlager könne es zu einer Gefahrenlage kommen, so die Polizei. Auf dem Kunstrasenplatz sei eine Trennung der Lager nicht möglich, und die Voith-Arena stehe nicht zur Verfügung.

Dies alles ist aufgrund der finalen Entscheidung des Berufungsgerichts der Oberliga Baden-Württemberg aber ja nun hinfällig.

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