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Gestoppter FCH-Fanbus: Tritte, Flaschenwürfe und zwei verletzte Polizisten

2. Liga: Laut Karlsruher Polizeipräsidium waren es unschöne Szenen, die sich auf einem Parkplatz 50 Kilometer vor Karlsruhe abgespielt haben. Das Resultat: Der Bus voller Fans des 1. FC Heidenheim musste umkehren.

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Rund 50 Kilometer vor Karlsruhe war die Reise für rund 60 FCH-Fans zu Ende.  Foto: 

Unschönes Ende einer Auswärtsfahrt: Statt am Ostersonntag den 1:0-Sieg des 1. FC Heidenheim beim Karlsruher SC miterleben zu dürfen, mussten 60 Anhänger in einem Fanbus unverrichteter Dinge wieder umkehren.

Der Grund dafür waren Vorfälle auf dem Rastplatz Heckengäu/Höllberg, gute 50 Kilometer vor Karlsruhe.

Dort haben nach Auskunft des Karlsruher Polizeipräsidiums Heidenheimer Fans zwei PKW beschädigt. Diese Fahrzeuge waren abgemeldet, standen ohne Nummernschild auf dem Parkplatz. Die Beschädigungen riefen einen Polizeieinsatz hervor, im Rahmen dessen nahmen die Beamten die Personalien aller Insassen des Busses auf.

Polizei erstattet mehrere Anzeigen

Dabei wollten sich laut Polizei einige Personen entfernen, zudem sei es zu Widerstand in Form von Fußtritten und Flaschenwürfen gekommen. Dabei sollen zwei Beamte verletzt worden sein. Gegen zwei Personen wurde Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt erstattet.

Zudem sprach die Polizei einen Platzverweis für das Karlsruher Stadion aus, die Heidenheimer Fans konnten also am Sonntag nicht den Wildpark besuchen und mussten – zum Teil von der Polizei eskortiert – wieder die Heimreise antreten.

Die mit anderen Bussen angereisten Anhänger hängten – vermutlich als Reaktion auf diesen Platzverweis – während der Zweitligapartie in Karlsruhe die FCH-Banner im Gästefanblock verkehrt herum auf.

Weitere Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen sowie möglicherweise ebenfalls wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte laufen nach Auskunft des Polizeipräsidiums noch.

Platzverweis nennt man eine polizeirechtliche Maßnahme, die dazu dient, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit abzuwehren. Dabei darf eine oder mehrere Personen einen bestimmten Standort nicht betreten oder muss diesen verlassen.

Wird gegen den Platzverweis verstoßen, kann die Person in Polizeigewahrsam genommen werden. Der Platzverweis ist zeitlich nicht begrenzt, gilt aber normalerweise nur für Stunden, sonst spricht man von einem Aufenthaltsverbot.

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