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FFV Heidenheim: Abwehrfehler und Ärger über den Schiri

Es war eine sehr unglückliche Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten aus Frommern, denn der Gast aus dem Schwarzwald war weder überlegen noch hatte er sich den Sieg mehr verdient.

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Das Nachsehen hatten die FFV-Fußballerinnen (weiße Spielkleidung) im Heimspiel gegen Frommern.  Foto: 

Stattdessen brachte sich der FFV durch zwei Abwehrfehler in Hälfte eins wieder einmal selbst um den Lohn der Arbeit und musste am Ende auch mit dem Schiedsrichter hadern, der aus Sicht der Heidenheimerinnen mit drei Fehlentscheidungen seinen Teil zur Heimniederlage beitrug.

Frommern hatte vor der Pause genau zwei Torschüsse zu verzeichnen. Beim ersten Gegentor rutschte Tigi Bah auf dem schweren Geläuf unglücklich aus, Iris Maisterl hatte freie Bahn und netzte eiskalt ein (11.). Dem 0:2 ging ein Stellungsfehler hinten links nach einem langen Diagonalball voraus. Tiffany Schiewe trat das Leder aus gut 20 Metern knallhart in den Winkel (24.).

Nach der Pause wie verändert

Wer weiß, wie die Partie allerdings gelaufen wäre, hätte Laura Szatzker nach feinem Pass von Vina Crnoja frei vor dem Tor das 1:1 gemacht oder hätte Schiedsrichter Julian Kiefer aus Göppingen bereits nach drei Zeigerumdrehungen die frei durchgestartete Vina Crnoja nicht unberechtigt zurückgepfiffen. So ging man unglücklich, aber nicht unverdient mit 0:2 in die Kabine.

Trainer Harald Fronmüller fand offensichtlich deutliche und vor allem die richtigen Worte, denn Durchgang zwei gehörte ausnahmslos der jungen Heidenheimer Elf. Frommern, mit zunehmender Spieldauer läuferisch überfordert, kam nur noch zu einem Torabschluss, da allerdings gefährlich, als man nach einem Konter an der Latte scheiterte.

Heidenheim hingegen hatte das Spiel nun im Griff und drängte auf den Anschluss, scheiterte aber mehrfach aus aussichtsreicher Position. Erst in der 70. Minute gelang Maren Michelchen der längst fällige Anschlusstreffer.

Schade für den FFV, dass man gleich im Anschluss einen Handelfmeter verweigert bekam und zu allem Übel in Minute 80 der reguläre und hochverdiente Ausgleich durch eine sehr strittige Fehlentscheidung aberkannt wurde. Man haderte daher auf Heidenheimer Seite verständlicherweise mit dem Unparteiischen, die Spielerinnen müssen sich allerdings auch fragen, warum sie nicht bereits in der ersten Halbzeit so konsequent und mutig agierten wie nach Wiederbeginn.

Verstärkungen aus der Jugend

Beim FFV wirkten die U-17- Spielerinnen Mona Halemba und Anna Hornetz trotz Doppelbelastung (zusätzlicher Einsatz in der Jugend-Oberliga) mit. Auch kommende Woche in Jungingen wird Trainer Fronmüller wieder auf Akteurinnen aus dem Juniorenbereich zurückgreifen müssen.

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