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FCH-Testspiel: Leistung gut, Ertrag bescheiden

„Ordentlich“: Auf diesen Nenner brachte Trainer Frank Schmidt die Leistung des Fußball-Drittligisten 1. FC Heidenheim beim 2:1-Sieg gegen Oberligist Normannia Gmünd.

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Richard Weil beim Kopfball: Dem FCH-Mittelfeldspieler gelang gegen Gmünd der Siegtreffer.  Foto: 

Immerhin rund 300 Zuschauer verfolgten am Samstag das Testspiel auf dem Kunstrasenplatz. Mehr Augenzeugen wären wohl auf „Platz 11“ in Bremen auch nicht gezählt worden, wo der FCH zu gleicher Zeit eigentlich sein Punktspiel hätte bestreiten müssen. Weil der Platz in Bremen aufgrund anhaltenden Regens aber nicht bespielbar war, traten die Heidenheimer kurzfristig gegen Schwäbisch Gmünd an, um im Spielrhythmus zu bleiben. „Der Test hat seinen Zweck erfüllt. Ein Spiel ist immer besser als eine Trainingseinheit“, zeigte sich Schmidt zufrieden.

Weniger zufrieden war der Heidenheimer Trainer allerdings mit der Torausbeute gegen die zwei Klassen tiefer beheimateten Gmünder. „Der Ertrag hat nicht gestimmt. Wir sind zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen, haben vor dem Tor manchmal zu umständlich agiert“, sagte Schmidt.

Christian Sauter brachte den FCH mit einem Flachschuss zwar schon nach sechs Minuten in Führung, doch nach dem 1:1 durch Simon Fröhlich, dessen Schuss leicht abgefälscht worden war (20.), konnte sich lediglich noch Richard Weil in die Torschützenliste eintragen. Der Mittelfeldspieler erzielte nach gut einer halben Stunde per Kopf nach einer Sauter-Ecke das 2:1.

Der FCH vergab weitere gute Möglichkeiten und hatte bei Latten- bzw. Pfostenschüssen durch Alper Bagceci und Marco Sailer Pech. Auf Gmünder Seite hielt sich hingegen die Zahl der Torchancen in Grenzen. FCH-Schlussmann Frank Lehmann musste nur einmal eingreifen, als ihn der Ex-Heidenheimer Ertac Seskir mit einem Heber überwinden wollte.

Kurios: Die letzte halbe Stunde des Spiels musste der FCH mit neun Feldspielern überstehen. Schon zur Pause hatte Schmidt fünf Spieler ausgewechselt, Mitte der zweiten Halbzeit kamen dann mit Marc Schnatterer und Robert Strauß zwei weitere Akteure aufs Feld. Kurz danach verletzte sich Mathias Wittek. Ein weiterer Feldspieler stand nicht zur Verfügung, da auch Bastian Heidenfelder angeschlagen war.

Während der FCH mit einem Mann weniger weiterspielte, musste sich Wittek im Klinikum eine Platzwunde nähen lassen. Er war beim Kopfballduell mit einem Gmünder Gegenspieler zusammengeprallt, den dasselbe Schicksal ereilte.

FCH, 1. Halbzeit: Lehmann – Sirigu, Göhlert, Tausendpfund, Feistle – Bagceci, Weil, Sauter, Essig – Mayer, Thurk – 2. Halbzeit: Lehmann – Malura, Tausendpfund, Krebs, Sirigu – Essig (63. Strauß), Wittek, Weil, Bagceci (63. Schnatterer) – Rühle, Sailer

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