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FCH-Fans haben Dynamik der Aktion unterschätzt

Der FCH rechnet mit erheblichen Konsequenzen in Bezug auf die Ermittlungen zum beleidigenden Banner.

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Stein des Anstoßes: Das beleidigende Banner.  Foto: 

Organisierte Fanszene kontra FCH-Vereinsführung: Während des Heimspiels gegen Bielefeld präsentierten die „Fanatico Boys“ auf der Osttribüne der Voith-Arena ein beleidigendes Plakat mit der Aufschrift „All Cops are Bastards“. Dieses war vom FCH nicht genehmigt, der Vereine reagierte mit verschärften Einlasskontrollen vor dem Heimspiel gegen Hannover.

Letztendlich spricht die organisierte Fanszene von einem Bruch mit der Vereinsführung, „auf unbestimmte Zeit“ soll es daher keine Choreographien mehr geben, zudem soll jedes Heimspiel des FCH wie ein Auswärtsspiel gehandhabt werden.

Holger Sanwald versteht dabei die Aufregung nicht: „Wenn jemand bei uns eine Eintrittskarte kauft, dann kann er ins Stadion kommen, die Mannschaft auspfeifen. Er kann klatschen, er kann Lieder singen. Er kann alles machen, solange er sich im Rahmen dessen, was in der Stadionordnung erlaubt ist, bewegt“, erklärt der FCH-Vorstandsvorsitzende.

Die Fans müssten sich also an die Spielregeln halten. Der Verein sei zwar gesprächsbereit – „aber nur bis zu einer gewissen Grenze“.

Derweil laufe das Sportgerichtsverfahren des Deutschen Fußballbundes wegen des „diskriminierenden“ (Sanwald) Banners. „Ich glaube, in der Fanszene wird es etwas unterschätzt, welche Dynamik die Aktion hat. Wir rechnen da schon mit erheblichen Konsequenzen“, so der Vorstandsvorsitzende. „Sowohl vonseiten der Polizei, was die Stadionverbotsverfahren angeht, als auch bei der Strafe durch das Sportgericht.“

Am Tag vor dem Heimspiel gegen Hannover war Frank Schmidt beim Fan-Stammtisch anwesend. „Da habe ich von dem Zoff nichts gemerkt. Aber wir müssen akzeptieren, wenn die Fans das so entscheiden.“

Robert Strauß findet es „ein bisschen schade, dass man da nicht zusammensteht und gemeinsam durch die schwere Zeit geht und nicht über Differenzen hinwegsehen kann“. Gerade jetzt gehe es darum, „als Einheit zusammenstehen“. Doch auch der 30-Jährige erklärt, dass die Mannschaft die Entscheidung akzeptieren müsse. „Wir konzentrieren uns auf unsere Sache.“

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