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FCH: Zwei Spieler sollen kommen – bis zu vier dürfen gehen

Bevor es für den 1. FC Heidenheim am kommenden Samstag ins Trainingslager nach Belek (Türkei) geht, sollen einige Personalentscheidungen gefällt werden. Vor allem im Angriff sieht der Fußball-Zweitligist Handlungsbedarf.

EDGAR DEIBERT |
Die Erkenntnis musste zunächst einmal wohl erst reifen, doch man kann's drehen und wenden wie man will. Die Ausbeute des 1. FC Heidenheim aus den letzten Zweitliga-Begegnungen des vergangenen Jahres stimmte bedenklich. „Ich war überhaupt nicht zufrieden damit, wie wir uns präsentiert haben. Die Tendenz gefällt mir nicht“, betont Holger Sanwald im Rückblick auf die letzten acht Ligaspiele des Jahres 2015, in denen der FCH gerade einmal fünf Punkte geholt hat und auf den elften Tabellenplatz abgerutscht ist.

Dabei habe die Heimniederlage im letzten Spiel des Jahres 2015 gegen den 1. FC Nürnberg besonders geschmerzt. „Wir haben das Spiel eigentlich dominiert“,  sagt Sanwald in Bezug auf die Heidenheimer Feldüberlegenheit. Am Ende gab's aber ein 0:3. Nach der Niederlage stellte sich die Mannschaft für eine Aussprache einem Teil der Fans vor der Osttribüne.

Besonders in den Fokus ist die Torausbeute geraten. „Einige Spieler haben unsere Erwartungen nicht erfüllt“, erklärt Sanwald und schiebt nach: „Wir sind ja nicht naiv und haben die Zeichen der Zeit erkannt.“ Es werde daher im Sturm einige Veränderungen geben. Nach dem Abgang von Daniel Frahn (zum Drittligisten Chemnitz) sollen weitere „drei bis vier“ Spieler den FCH verlassen.

Wer dazu gehört, darüber darf zunächst einmal spekuliert werden. Fakt ist allerdings, dass beispielsweise Adriano Grimaldi bislang nur ein Saisontor vorweisen kann, auf der anderen Seite vor dem gegnerischen Tor zuweilen die bei einem Stürmer geschätzte „Kaltschnäuzigkeit“ vermissen ließ. Auch Andreas Voglsammer (noch kein Tor für den FCH/kam im Winter 2015 von der SpVgg Unterhaching) konnte bislang nicht überzeugen.

Denkbar ist sicherlich auch, dass Felix Schröter (ausgeliehen von Schalke 04) zurückgeschickt wird, da er es auch 2016 schwer haben wird, zu Einsatzzeiten in der 2. Liga zu kommen. Unter den Erwartungen ist jedoch auch Sebastian Heidinger geblieben. Gut möglich, dass der Verein dem 30-Jährigen signalisiert, dass nicht mehr auf ihn gesetzt wird.

Auf der anderen Seite sollen laut Holger Sanwald „ein bis zwei“ neue Spieler zum FCH dazustoßen, denkbar seien auch drei, – am liebsten, bevor der Zweitligist am kommenden Samstag ins Trainingslager nach Belek (Türkei) aufbricht. Manche Gespräche seien relativ weit vorangeschritten, ließ der FCH-Geschäftsführer wissen. „Konkreteres“ soll es im Lauf der Woche geben.

Ein Kandidat könnte dabei Dominick Drexler (25) vom VfR Aalen sein, den der FCH schon länger auf der Liste haben soll. Auch Angreifer Dominik Stroh-Engel, zuletzt beim Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt nur Ersatz, könnte ein geeigneter Kandidat sein. Wer es wird, wird sich zeigen. Das berühmt-berüchtigte Transferfenster schließt nämlich erst am 1. Februar (18 Uhr).

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