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A3: Ein Festival der Tore

In der Kreisliga A 3 gibt es an Spieltagen gerne mal um die 40 Treffer. Dabei hat Türkspor Heidenheim das Kunststück fertiggebracht, zum zweiten Mal in dieser Saison 5:5 zu spielen.

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Wieder wird's gefährlich: Im Kreisliga-A-Spiel zwischen Türkspor Heidenheim und Fleinheim (weiße Hosen) fielen zehn Tore.  Foto: 

Wo wird überdurchschnittlich häufig gejubelt? Wo bringen die Abwehrreihen und Torhüter ihre Trainer regelmäßig um den Verstand? Wo gibt's Tore satt? Natürlich, im Amateurfußball! Hier gibt's noch die zweistelligen Kantersiege oder eben die fast noch selteneren 5:5-Unentschieden.

Vor allem die heimische Kreisliga A 3 hat bislang den Zuschauern viel Freude bereitet. 12:0, 10:0, 3:6, oder 7:1. Nur einige Ergebnisse der laufenden Saison. Am zweiten Spieltag sind schlappe 41 Tore in acht Partien gefallen, somit knapp fünf im Schnitt. 40 Treffer wurden am siebten Spieltag bejubelt, deren 39 am vergangenen, offiziell, zehnten.

Beim Vergleich der letzten drei Spielzeiten fällt auf: Toreschießen wird immer beliebter. 2015/16 hatte Tabellenführer Steinheim nach zehn Spieltagen 29 Treffer auf der Habenseite, dahinter folgten Burgberg (26) sowie Hermaringen und die SG Königsbronn/Oberkochen (jeweils 24).

Fertig machen zum Jubeln

In der vergangenen Saison hatte Gerstetten zum gleichen Zeitpunkt 37 Tore erzielt, dahinter gesellten sich Mergelstetten (33), der AC Milan Heidenheim (32) und der TV Steinheim (28). In der laufenden Saison sieht es noch besser aus: AC Milan Heidenheim (37), die SG Königsbronn/Oberkochen (35), Mergelstetten (34) und Türkspor Heidenheim (31) sind die fleißigsten Torlieferanten. Wobei der AC Milan Heidenheim und Mergelstetten erst neun Spiele absolviert haben.

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison hat Bezirksliga-Absteiger Türkspor Heidenheim ein 5:5 hingelegt. Bereits am zweiten Spieltag gegen Hermaringen gab's auf beiden Seiten viel Grund zum Jubeln. Allerdings waren die Gäste damals mit der Leistung der Schiedsrichters nicht einverstanden (wir berichteten). Nun folgte am vergangenen Sonntag ein 5:5 gegen Fleinheim. Fünfacher Torschütze auf Seiten von Türkspor Heidenheim: Özcan Toklucu.

In der Rückrunde der vergangenen Saison spielte der 25-Jährige für den AC Milan Heidenheim und kehrte nun zu Türkspor zurück. „Er ist ein toller Fußballer und ein richtig guter Typ“, gerät Kemal Alizoroglu fast schon ins schwärmen. „Von ihm werden wir noch viel hören“, sagt der Türkspor-Trainer über seinen Schützling. „Ich habe ihm schon gesagt: Wenn du so weiter machst, können wir dich nicht halten.“ Alizoroglu traut seinem Stürmer dabei durchaus die Landesliga zu.

Ein Fehler kommt selten allein

Insgesamt sei das 5:5 toll für die Zuschauer gewesen. Viermal lag Türkspor mit einem Tor in Front, einmal, beim 3:4 allerdings in Rückstand. „Wir waren die klar bessere Mannschaft, haben aber dumme Gegentore bekommen“, sagt Alizoroglu. Sein Torhüter habe einen schlechten Tag erwischt, schiebt der Türkspor-Coach eine Erklärung nach.

Auch Uli Baß weiß, dass so ein Ergebnis wie das 5:5 nur zustande kommt, wenn auf beiden Seiten Fehler gemacht werden. Auch dadurch sei es ein aufregendes Spiel gewesen, sagt der Fleinheimer Trainer. Dabei haben auch die Gäste mit Dominik Esslinger einen Dreifachtorschützen in ihren Reihen. Trotzdem habe Baß mit dem Ausgleich zum 5:5 nicht mehr gerechnet. Doch diesen stellte Alex Gräber mit einem Distanzschuss aus knapp 25 Metern her. In der vierten Minute der Nachspielzeit. Begünstigt war das Tor aber durch eine Nachlässigkeit des Torhüters, dem der Ball durch die Handschuhe ging, räumt Baß ein.

Den Punkt haben die Fleinheimer gerne mitgenommen und sich dadurch auf den neunten Tabellenplatz verbessert (elf Zähler). Am Samstag bereits steht aber das Heimspiel gegen Verfolger SV Großkuchen an (zehn Punkte/14.30 Uhr).

Für den Tabellensiebten Türkspor Heidenheim geht's dagegen am Sonntag zum Spitzenreiter SG Königsbronn/Oberkochen (Beginn um 15 Uhr). Viele Tore sollten dabei garantiert sein. Auch wenn Türkspor-Trainer Alizoroglu auf Hikmetcan Türkmen verzichten muss. Der Zehner ist im Spiel gegen Fleinheim unglücklich hingefallen und hat sich das Schlüsselbein gebrochen.

Allerdings gibt's da noch Özcan Toklucu, der bislang nach Burgbergs Nico Schellenberger (13) ligaweit die zweitmeisten Tore erzielt hat (11). Ob der Angreifer für den Fünferpack eigentlich einen ausgibt? „Darüber haben wir noch nicht gesprochen“, sagt Türkspor-Trainer Alizoroglu. Wobei, Toklucu könnte sich auf dem Platz spendabel zeigen. In Form von Toren.

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