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Frank Schmidt zum FCH-Trainingslager: „Sind weiter als vergangenes Jahr“

Trainer Frank Schmidt ist mit dem Trainingslager in Aigen sehr zufrieden und sieht die Mannschaft „weiter als vergangenes Jahr um diese Zeit“.

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Heute Abend noch ein Testspiel, morgen Vormittag eine letzte Einheit und dann steht schon wieder die Abreise der Heidenheimer Fußballer aus dem Trainingslager im österreichischen Aigen an. Dass die Heidenheimer das zweite Mal in Folge das Mühlviertel als Ort dieses wichtigen Parts der Saisonvorbereitung gewählt haben, liegt nicht nur an den Trainingsbedingungen und der Unterkunft, Trainer Frank Schmidt spricht schon von einem „Geist von Aigen“ und betont: „Hier entsteht ein Wir-Gefühl.“ Schmidt selbst ist nach seiner Thrombose-Erkrankung wieder fit. „Es gibt bei der Leitung des Trainings keinerlei Einschränkungen, sonst würde ich das nicht machen.“

Generell ist für ihn so ein Camp unersetzbar. „Man kann einfach in Ruhe arbeiten. Zu Hause spielen immer andere Dinge rein, hier können sich die Spieler zu 100 Prozent auf Fußball konzentrieren.“ Ebenso geht es um die Integration der immerhin sechs Neuzugänge, deshalb stehen neben vielen Trainingseinheiten und Spielen auch teambildende Maßnahmen auf dem Programm. Und es gibt immer wieder etwas Neues, so ist Dieter Jarosch, der ansonsten als Spielerbeobachter unterwegs ist, mit der Videokamera dabei. Entsprechend können die Einheiten sofort analysiert werden.

Drei Ziele wurden formuliert

Drei Ziele wurden für die Zeit in Aigen formuliert: Schnelligkeit, viel Arbeit im taktisch-technischen Bereich was beispielsweise Pressing, Defensivverhalten oder Spielaufbau betrifft, und viel spielerische Praxis. Deshalb gab es neben den Tests auch nach jedem Training ein Abschlussspiel.

Mit den Ergebnissen zeigt sich Schmidt sehr zufrieden, bis auf Stürmer John Verhoek (Nackenprobleme) und Nachwuchsspieler Jonas Brändle (Blessur am Sprunggelenk) konnten auch alle FCHler das Programm voll durchziehen.

„Ich denke, es ist unser bestes Trainingslager bisher und die Mannschaft ist weiter als vergangenes Jahr um diese Zeit“, erklärt der Heidenheimer Chefcoach und sagt im gleichen Atemzug: „Aber das ist keine Garantie für einen guten Saisonstart.“ Aber vielleicht für ein ganz gutes Gefühl. Mit den Neuzugängen zeigt sich Schmidt schon mal sehr zufrieden. Alle hätten ein hohes Niveau, Kolja Pusch, Nikola Dovedan und Robert Glatzel seien dabei am weitesten. Gute Form bescheinigt der Trainer auch Robert Strauß, der die Folgen der Verletzungen aus der vergangenen Saison überwunden habe. Kevin Kraus brauche dagegen nach seinem Kreuzbandriss noch ein wenig Zeit.

Transferfenster ist noch offen

Da das Transferfenster noch bis Ende August offen ist, müssen die personellen Planungen nicht abgeschlossen sein. Nach wie vor gilt, dass sich Schmidt noch eine Verstärkung im Offensivbereich vorstellen könnte. In Sachen Robert Leipertz (Ingolstadt gibt an, mit ihm zu planen) und Tim Kleindienst (ist in Freiburg im Training) hat sich allerdings bislang nichts mehr getan.

Wäre heute Spieltag, hätte der FCH-Trainer eine erste Elf im Kopf. „Das heißt aber nicht, dass dies so bleibt“, betont Schmidt. Bis zum Saisonstart am Sonntag, 30. Juli, gegen Erzgebirge Aue könne sich noch viel ändern. „Auch im letzten Test in Göppingen kann man sich noch in oder aus der Mannschaft oder dem Kader spielen.“

Was für ein FCH ist nun in der Saison 2017/18 zu erwarten? „Ich kann nicht in die Glaskugel schauen, außerdem steht da ein Gegner auf dem Platz. Aber ich kann sagen, was wir vorhaben: Absolutes Fundament ist die Defensive, da wollen wir an die Hinrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen. Zudem wollen wir in der Offensive nicht mehr so von Einzelaktionen und Standards abhängig sein, nicht nur über Kampf und Mentalität kommen, sondern auch mit mehr Ballbesitz mehr Chancen erspielen.“

Fest steht jetzt, dass der FCH mit dem identischen Kapitänstrio und Mannschaftsrat wie in der vergangenen Spielzeit in die Saison 2017/2018 gehen wird. Schmidt ernannte Marc Schnatterer wieder zum Kapitän. Als dessen Stellvertreter bleiben Sebastian Griesbeck und Kevin Kraus im Amt. Die drei genannten Spieler bilden mit Norman Theuerkauf und Arne Feick den Mannschaftsrat.

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