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2. Liga: Der 1. FC Heidenheim fiebert der neuen Zweitligasaison entgegen

Der 1. FC Heidenheim fiebert der neuen Zweitligasaison entgegen – die Truppe von Trainer Frank Schmidt kann am Sonntag (15.30 Uhr) nahezu in Bestbesetzung gegen Erzgebirge Aue antreten.

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Mit vereinten Kräften zu neuen Aufgaben: Der FCH (von links Tim Skarke, Sebastian Griesbeck, Mathias Wittek, John Verhoek, Marc Schnatterer, Robert Strauß und Marcel Titsch-Rivero) startet morgen mit dem Spiel gegen Erzgebirge Aue in die neue Zweitligasaison.  Foto: 

Es ist wieder angerichtet, um 15.30 Uhr starten die Heidenheimer Fußballer am Sonntag (30. Juli) in der Voith-Arena in ihre vierte Zweitligasaison. Erster Gegner ist wie schon 2016 der FC Erzgebirge Aue und ebenfalls wie im Vorjahr wird von einem guten Start sehr viel für den FCH abhängen.

Gut gerüstet sind sie schon mal, die Heidenheimer. Bis auf den Langzeitverletzten Dennis Thomalla, der nach seiner Hüft-OP schon mit der Reha begonnen hat, und Dave Gnaase, der sich im letzten Testspiel beim Oberligisten SV Göppingen (2:0-Sieg) verletzte, stehen Trainer Frank Schmidt sämtliche Akteure zur Verfügung.

Die Vorbereitung verlief nach Plan, es gab quasi keine Ausfälle und auch die Testspiele – unter anderem mit dem 2:1-Sieg über den VfB Stuttgart – brachten gute Ergebnisse. Doch Schmidt weiß, dass dies mit dem Anpfiff am Sonntag nicht mehr zählt: „Es ist uninteressant, ob ich mit der Vorbereitung zufrieden bin. Ob wir zufrieden sein können, müssen wir nach dem Spiel gegen Aue sehen.“

Insgesamt hat für Schmidt trotz des sechsten Ranges in der zurückliegenden Saison erneut der Klassenerhalt Priorität. „Es wäre von uns nicht seriös, zu sagen, wir wollen jetzt Fünfter werden. Die Liga ist gefährlich, sie ist ausgeglichen. Das ist in erster Linie Existenzkampf.“

Gegen die Sachsen erwartet er zum Start eine schwere Aufgabe. Als Aufsteiger hatte Aue in der zurückliegenden Spielzeit zunächst Probleme, legte dann aber eine starke Rückrunde hin – beginnend mit dem 2:1-Sieg über den FCH im Januar. Eng verbunden war der Aufschwung der „Veilchen“ mit dem Namen Dominic Tedesco. Den Trainer-Shootingstar zog es aber nach nur einer Halbserie weiter in die 1. Liga zum FC Schalke 04. Des weiteren gingen neun Spieler, darunter wichtige Akteure wie Steve Breitkreuz und Louis Samson.

Im Gegenzug kamen gleich 13 Spieler und als neuer Coach Thomas Letsch. „Er war die letzten Jahr RB Salzburg tätig, das sieht man insbesondere am Spiel gegen den Ball“, so Schmidt. Aue spielt spielt meist mit 3er/5er-Kette und sehr hohem, sehr aggressivem Pressing, attackiert mit drei, manchmal sogar mit fünf Spielern in der gegnerischen Hälfte. „Da müssen wir aufpassen, vor allem im Spielaufbau“, warnt Schmidt. Aber wenn ein Gegner so ein Pressing spielt, gibt es auch Räume in der gegnerischen Hälfte.“

Das Ziel sind natürlich trotzdem drei Punkte. „Wir haben ein Heimspiel, wir wollen die entsprechende Wucht haben, um hier zu Hause den ersten Dreier einzufahren“, sagt Schmidt. Und welche Startformation soll diese Aufgabe angehen? Wie immer will sich der Heidenheimer Trainer dabei nicht in die Karten blicken lassen, deutet aber an, dass die Aufstellung nicht allzu weit von der entfernt sein dürfte, wie sie vergangenen Samstag im Spiel gegen den VfB zu sehen waren.

Es könnte morgen also auch einige Neuzugänge beginnen, die besten Chancen haben hier wohl Robert Glatzel, Nikola Dovedan und Kolja Pusch. Mit seinen insgesamt acht Neuzugängen – Schmidt zählt die von den A-Junioren gekommenen Kevin Lankford und Ibrahim Hajtic hinzu – ist der FCH-Coach vollauf zufrieden. „Man kann sicher sagen, dass sie haben die Mannschaft was die Quantität, aber auch was die Qualität betrifft, verstärkt haben. Aber auch hier gilt: Jetzt gilt es für jeden einzelnen, im Wettkampf zu zeigen, was in ihm steckt.“

Auch Mannschaftskapitän Marc Schnatterer freut sich über die neuen Teamkollegen. „Es sind Spieler dabei, die den Ball halten können oder gut im eins-gegen-eins sind.“ Bekommt er dadurch selbst neue Freiräume? „Das kann sein, ich bin aber irgendwie auch ein Instinktfußballer, der rein geht, wenn er die entsprechende Situation sieht“, sagt der 31-Jährige, der nun in seine zehnte Saison beim FCH geht. Und das ohne Motivationsprobleme: „Ich bin immer noch hungrig, will's immer wieder aufs Neue wissen.“ Wenn man ihn im Training sieht, kommt daran auch kein Zweifel auf.

Bei allem Druck freut sich Schnatterer jetzt erst einmal: „Vor ein paar Jahren war es ein Trau, einmal in der 2. Liga zu spielen – nun gehen wir in unsere vierte Saison.“ so sieht's auch der Trainer. „Ganz klar Vorfreude.“ Obwohl er zwischendurch wegen der Thrombose-Erkrankung eine Woche fehlte – an dieser Stelle ein Dankeschön an mein Trainerteam und die Mannschaft, dass es ganz normal weiter ging –, hat auch Schmidt Schmidt genug von der Vorbereitung. „Wir wollen jetzt um Punkte spielen. Es wird Zeit, dass wir endlich losgelassen werden dürfen.“

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