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Fechterbund will am Team festhalten

In unserer Ausgabe vom Dienstag hatte Jochen Kassel, Leiter der HSB-Fechtabteilung, einen personellen Umbruch beim deutschen Damendegenteam ins Spiel gebracht. Dem widerspricht allerdings Sven Ressel, der Sportdirektor des Deutschen Fechterbundes.

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Hält am deutschen Damendegenteam in der bisherigen Besetzung fest: Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechterbundes.  Foto: 

Nach dem enttäuschenden Abschneiden des deutschen Damendegenteams bei der Weltmeisterschaft in Moskau (Platz zwölf) lag die Frage auf der Hand: Wie soll es mit der Mannschaft weitergehen? Während Jochen Kassel, Leiter der HSB-Fechtabteilung, sich in unserer gestrigen Ausgabe für einen forcierten personellen Umbruch ausgesprochen hatte, widerspricht Sven Ressel diesem Wunsch.

Auf HZ-Anfrage räumte der Sportdirektor des Deutschen Fechterbundes zwar ein, dass sich die „Situation im Damendegen“ im Hinblick auf Olympia durch die WM „leider schlechter geworden“ ist. Zugleich betonte Ressel: „Unser Team muss über sich hinaus wachsen, um die Qualifikation zu schaffen. Wir trauen es ihm aber zu und werden zunächst an der Mannschaft in dieser Konstellation festhalten.“

Dies begründet der DFeB-Sportdirektor wie folgt: „Hätten wir gegen China, den späteren Weltmeister, nicht um einen Treffen verloren (42:43) sondern gewonnen, dann hätten wir alles richtig gemacht und wären auch mit den Degendamen in der Spur.“ Das Team habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten weiterentwickelt, das Ende sei noch nicht absehbar. Den Weg soll die Mannschaft zudem mit Bundestrainer Piotr Sozanski beschreiten.

Zugleich betont Ressel, junge Fechterinnen heranführen zu wollen. Der Abstand zu den vier aktuellen A-Mannschaftsfechterinnen, Monika Sozanska (Leipzig), Britta Heidemann, Alexandra Ndolo (beide Leverkusen) und Ricarda Multerer (HSB) sei allerdings „noch etwas zu groß, um Richtung Olympia zu wirken“. Es werde momentan aber eine „zweite junge Reihe“ aufgebaut, die das deutsche Damendegenteam unter Druck setzen soll.

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