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Fechtertage: Die Welt zu Gast in Heidenheim

Internationaler geht's wohl kaum: 307 Sportler aus 51 Nationen nehmen an der 63. Auflage der Heidenheimer Fechtertage im Congress Centrum teil (Donnerstag bis Sonntag). Die Rekordbeteiligung liegt wohl auch an den anstehenden Olympischen Spielen in Brasilien.

EDGAR DEIBERT |
Willkommen in der Hochburg! Selbstbewusst präsentierte sich die Fechtabteilung des HSB bereits den vergangenen Jahren. Der Tenor lautet dabei: Die Musik spielt in Heidenheim – zumindest was den Degensport betrifft. Und das auch heuer wieder von Donnerstag, 21. Januar, bis Sonntag, 24. Januar.

Daher kommt die Rekordteilnehmerzahl dem HSB natürlich nicht ungelegen, zeigt sie doch wie attraktiv der Standort an der Brenz ist. „Das haben wir nicht erwartet“, sagt Jochen Kassel im Hinblick auf die 307 gemeldeten Athleten – es sind knapp 40 mehr als im Vorjahr.

Wobei das Olympiajahr sich durchaus positiv auswirkt. Im Hinblick auf eine Qualifikation für die die Olympischen Spiele, die im Sommer in Rio de Janeiro (Brasilien) ausgetragen werden, müssen viele Fechter noch etwas tun, erklärt Kassel. „Jeder möchte noch einmal alles geben“, so der 51-Jährige.

Zugleich sieht Abteilungsleiter Kassel den Anmeldungsrekord  als „Punktlandung“ an. „Wir können nur das schaffen, was auch machbar ist.“ Denn die Fechtertage stellen auch von der Organisation her ein Kraftakt dar. So hat der HSB etwa einen Shuttleservice eingerichtet. Am Montagvormittag wurden die sechs japanischen Fechter aus München abgeholt. Nachmittags folgten die sechs Athleten aus Südkorea.

Am Mittwoch kommen die Kampfrichter in den Genuss des Angebots, an dessen Kosten die Sportler allerdings beteiligt werden. Insgesamt kommen in der Spitze zehn Vans (Kleinbusse) und vier Pkw zum Einsatz. „Wir könnten wohl auch locker zehn Busse einsetzen“, sagt Jochen Kassel.

Natürlich muss beim dem Großereignis die ganze Fechtabteilung mitziehen. Kassel geht von etwa 60 Helfern aus. Neben den Fahrern helfen Freiwillige bei der Essenausgabe oder fungieren an den vier Wettkampftagen als Bahnhelfer. Es gibt aber auch Einlaufhostessen und Fechtkinder. Die jüngsten Mitglieder der Abteilung ziehen die Fechtsäcke der Athleten, die vom sogenannten Call-Room zur Fechtbahn gebeten werden.

Darüber hinaus gibt es ein Kamerateam, das die Gefechte filmt und bei strittigen Szenen die Aufnahmen auf einem Laptop dem Co-Obmann präsentiert. Dieser wiederum informiert den Obmann, ob eine Entscheidung korrekt war oder nicht.

Doch bevor es so richtig losgehen kann bei den Fechtertagen, steht am Mittwoch ab 9 Uhr der Aufbau im Congress Centrum an. So werden im Martin-Hornung-Saal, dem Hauptveranstaltungsort, vier Fechtbahnen verlegt. Dann ist Heidenheim für – mindestens – vier Tage erneut der Mittelpunkt der Degenfechter.

Das Programm

Neben den drei erfahrenen HSB-Degenfechtern Niklas Multerer, Stephan Rein und Constantin Böhm hat sich auch der 17-jährige Philipp Kondring durch seinen 15. Platz beim Turnier „Weißer Bär“ in Berlin für den Heidenheimer Pokal qualifiziert. Wer den HSB beim Coupe d'Europe am Sonntag, 24. Januar, vertreten wird, entscheidet sich erst am Samstag. Auch Florian Maunz und Lucas Fröschl könnten da zum Einsatz kommen.

Am Donnerstag, 21. Januar, geht es um 8 Uhr mit den Vorkämpfen im Heidenheimer Pokal (Einzel-Weltcup) los. Am Freitag beginnt um 10 Uhr das 64er-K.-o., die Finalkämpfe starten um 18 Uhr. Der Weltcup der Nationalmannschaften startet am Samstag, 23. Januar, um 9 Uhr, das Finale ist für 17 Uhr vorgesehen. Am Sonntag geht im Europacup der Vereinsmannschaften ab 9 Uhr weiter, Finale um 16 Uhr.

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