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Wir erkunden die Region mit der neuen Google Earth-Version

Nach zweijährigem Tüfteln hat der US-Internetkonzern Google jetzt eine neue Version seines Dienstes Google Earth präsentiert. Wir haben damit die Welt rund um Ulm und die Region erkundet.

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Nach zweijährigem Tüfteln hat der US-Internetkonzern Google am Dienstag eine neue Version seines Dienstes Google Earth präsentiert. Erstmals ist der digitale Weltatlas direkt im Browser aufrufbar, allerdings bislang nur über Chrome und Android, wie der Konzern in einem Blog ausführte. Bislang mussten sich Nutzer die Software herunterladen.

Allgemeines zur neuen Google Earth Version

Mit der sogenannten „Voyager“-Funktion können sich die Nutzer nun zusätzlich mit Informationen und Geschichten rund um das Gebirge oder die Stadt versorgen, die sie gerade anschauen. Dafür hatte sich Google mit einer Reihe von Experten und Partnern zusammengetan, darunter BBC Earth und die Nasa. Auch Figuren aus der Sesamstraße erzählen auf einigen geführten Touren Geschichten über den Ort.

Google arbeitete für die neue Earth-Version zudem mit künstlicher Intelligenz, die dem Nutzer Vorschläge für weitere Orte macht, die er besuchen kann sowie weitere Informationen anbietet. Der neue 3D-Button erlaubt es darüber hinaus, jeden Ort komplett zu umkreisen – und ein „Auf gut Glück!“-Knopf bringt den Nutzer per Zufall an irgendeinen Ort der Welt.

„Alles, was Google über die Welt weiß, könnt Ihr nun auch wissen“, erklärte Sean Askay, ein Ingenieur des Unternehmens. Google Earth gibt es seit 2005. Das Programm verbindet Satellitenbilder und Luftaufnahmen, um den Nutzern eine virtuelle Reise in jeden Winkel des Planeten zu ermöglichen.

Rund um Ulm und die Region

Wir haben versucht, die Welt rund um Ulm und die Region auf Google Earth zu erkunden. Bei einigen Sehenswürdigkeiten, Städten und markanten Landschaftsmerkmalen hatten wir Glück (siehe Bildergalerie): So haben wir beispielsweise einen Rundflug um den Münsterturm gewagt, die Landschaft am Archäopark Vogelherd an uns vorbeiziehen lassen und uns die Wege und Anlage des Botanischen Garten angesehen.

Die Ansicht und wilden Kamerafahrten sind nichts für schwache Mägen. Wer sehr sensibel auf schnelle Bewegungen und visuelle Reize reagiert, muss mit Kopfschmerzen, leichtem Schwindel- oder Übelkeitsgefühl rechnen. Wer davor jedoch nicht zurückschreckt, kann ganz in Ruhe vor dem PC seine Heimat und auch die ganze Welt entdecken und bequem vom Sofa aus Weltenbummler spielen – sofern die Stadt, Landschaft oder der ausgesuchte Spot schon in 3D verfügbar ist. In der Region um Ulm ist die Funktion leider noch nicht überall abrufbar und die Welt bleibt platt. Das Kloster Roggenburg zum Beispiel, der Blautopf, das Schloss in Illertissen oder das Legoland Günzburg sind leider noch immer nur in 2D zu begutachten. Da das erklärte Ziel der Entwickler jedoch ist, jeden Ort der Welt erkunden zu können, haben wir auch dafür Hoffnung.

Unser Tipp: Selbst auf Erkundungstour gehen: www.google.de/intl/de/earth/

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Kommentare

21.04.2017 16:50 Uhr

Aktualisierung leider mangelhaft

Solche Kartenwerke sind für mich nur interessant, wenn eine laufende Aktualisierung erfolgt. Das ist bei Google leider in den letzten Jahren nicht mehr so aktiv geschehen und die Karten sind oft derart veraltet, dass manche Bauwerke drauf sind, die schon längst der Vergangenheit angehören oder neue Straßen noch nicht sichtbar sind. Ich sehe das insbesonders an den Baustellen in Ulm, da hat Google noch die Vor-Staßenbahnliinie2-Situation drauf. Wenn ich Richtung Westen gehe endet dann auch irgendwann die Aktualisierung und dann kommen Überlappungen und aus ist es mit 3D.ich werde wegen dieser neuen Version jedenfalls nicht von FireFox als Browser zu Google Chrome wechseln. Die wollen doch nur die Nutzer ausspähen.

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