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Südkorea schlägt Nordkorea Gespräche vor

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Südkoreas Vize-Verteidigungsminister Suh Choo Suk spricht in Seoul während einer Pressekonferenz. Foto: Shin Jun-Hee  Foto: 

Südkorea hat dem Nachbarn Nordkorea angesichts der militärischen Drohgebärden auf der Halbinsel die Wiederaufnahme von Militärgesprächen vorgeschlagen.

Das Verteidigungsministerium in Seoul erklärte heute, die Gespräche sollten dem Abbau der Spannungen entlang der stark befestigten innerkoreanischen Grenze dienen. Die Verhandlungen könnten am kommenden Freitag auf nordkoreanischer Seite des Grenzortes Panmunjom stattfinden.

Auch über humanitäre Projekte will der Süden wieder reden: Dazu schlug der Rot-Kreuz-Verband der nordkoreanischen Seite Gespräche am 1. August über neue Begegnungen zwischen Familien vor, die durch den Korea-Krieg (1950-53) auseinandergerissen wurden.

Ziel sei es, bei dem Treffen der Militärs die Einstellung aller „feindseligen Handlungen“ entlang der militärischen Demarkationslinie zu erreichen. Beide Länder sind durch eine vier Kilometer breite Pufferzone voneinander getrennt. Eine Antwort aus Nordkorea zu den Vorschlägen blieb zunächst aus.

Es wären die ersten Militärgespräche beider Länder seit etwa drei Jahren. Noch ist unklar, worüber konkret gesprochen werden soll. Doch wird vermutet, dass Südkorea unter anderem die Einstellung der Lautsprecher-Propaganda beider Seiten an der Grenze vorschlagen könnte. In Südkorea wurde spekuliert, dass Nordkorea ebenfalls daran Interesse habe und daher Gespräche akzeptieren könnte.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist nach zwei Atomversuchen und zahlreichen Raketentests Nordkoreas seit Anfang des vergangenen Jahres sehr angespannt. Zuletzt hatte Nordkorea am 4. Juli trotz internationaler Sanktionen und Warnungen erstmals eine Interkontinentalrakete getestet. Nordkorea arbeitet an der Entwicklung solcher Raketen, die einen Atomsprengkopf bis in die USA oder nach Europa tragen können.

Ungeachtet der Spannungen war Südkoreas Präsident Moon Jae In im Mai mit dem Vorsatz angetreten, wieder stärker auf die kommunistische Führung in Pjöngjang zuzugehen. Zwischen beiden Staaten gibt es derzeit keine politischen Kontakte. Unter Moons Vorgängerin Park Geun Hye wurde im vergangenen Jahr nach nordkoreanischen Atom- und Raketentests das letzte große wirtschaftliche Kooperationsprojekt - ein gemeinsam betriebener Fabrikpark in Kaesong - geschlossen.

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Kommentare

17.07.2017 16:06 Uhr

die Gefahr welche von USA+Suedkorea zusammen hervorgerufen wurde.

Es ist hoechste Zeit das die politische Situation auf der koreanischen Halbinsel sich normalisiert.Die Bedingungen sind gut,die suedkoreanische Presidentin geht weg,in USA gibt es Trump,der aus praktischen Gruenden,nicht wie sein Vorgaeger Obama interessiert ist eine Kriegssituation zu bestaendigen.ParkGeunHye hat ueber Jahre,mit Hilfe von USA, Konfrontationen NordKorea gegenueber provoziert i/d Hoffnung davon politisch profitieren zu koennen.Grosse Tiele ihres Volkes hat das ueberhaupt nicht gefallen und jetzt ist die Schamanin der Ausloeser ihrer Abloesung.Obama sicherte Südkorea Beistand zu gegen die Gefahr welche von USA+Suedkorea zusammen hervorgerufen wurde.

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