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Wäschetrockner defekt: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Ein Rauchmelder hat in der Nacht auf Mittwoch bei einem Wohnungsbrand in der Hohen Wart Schlimmeres verhindert.

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Wenige Minuten nach der Alarmierung um 2.14 Uhr, war die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 26 Kräften an der Hohen Wart vor Ort.

Erwartet wurde die Feuerwehr bereits durch drei Bewohner des Hauses, die durch den Alarm des Rauchmelders geweckt wurden und sich ins Freie retten konnten. Zwei weitere Bewohner befanden sich noch im ersten Stock des Wohnhauses, dessen Fluchtwege sich bereits mit Brandrauch füllten.

Ein Trupp verschaffte sich über ein Nebengebäude Zutritt und konnte die Bewohner durch eine rauchfreie Zone ins Freie bringen. Ein zwischenzeitlich eingetroffener Rettungswagen kümmerte sich um die fünf Bewohner. Parallel dazu konnte ein Angriffstrupp einen schnellen Löscherfolg erzielen. Mittels einer Wärmebildkamera wurde der Raum daraufhin nach eventuell bestehenden Glutnestern abgesucht.

Ursächlich für das Feuer war ein Wäschetrockner, welcher, vermutlich durch einen technischen Defekt, in Brand geraten war und den Raum fast vollständig ausbrennen ließ.

Im Nachgang zeigte sich Herbrechtingens Abteilungskommandant Sascha Frey erleichtert über den glimpflichen Ausgang für die Hausbewohner: „Wieder einmal wird hier deutlich, das Rauchmelder Schlimmeres verhindern“.

Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von etwa 5000 Euro. Die Eltern erlitten eine leichte Rauchvergiftung. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet der Trockner durch einen Defekt in Brand.