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Suppenkopf-Unfall: rasender Audi wurde mehrfach beobachtet

Der flüchtige Verursacher des schweren Verkehrsunfalls am Suppenkopf ist noch immer nicht gefasst.

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Das Geschehen hatte schon am Tag des Unfalls für einen Großeinsatz gesorgt: Angehörige der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, der Bergwacht und der Rettungshundestaffel hatten am Montagabend auf Höhe des Suppenkopfes stundenlang nach dem Fahrer eines Audi A8 gesucht, der laut Polizei wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Mercedes geprallt war – und seitdem verschwunden ist.

Beträchtlich ist auch der Ermittlungsaufwand, den dieser bislang nicht aufgeklärte Fall von Unfallflucht nach sich zieht. Das Problem: Der Fahrzeughalter, auf den der Audi zugelassen ist, hält sich bereits seit Beginn dieses Jahres nicht mehr in Deutschland auf und hat das Fahrzeug inzwischen abgegeben und einer anderen Person überlassen. Dieser aktuelle Besitzer ist Polizeiangaben zufolge bislang nicht bereit, zu sagen, wer zum Zeitpunkt des Unfalls mit diesem Auto gefahren ist.

Wer auch immer am Steuer gesessen haben mag: Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der bislang Unbekannte aus dem hiesigen Raum stammt, liegen doch Zeugenaussagen vor, wonach genau dieser schwarze Audi A8 in der jüngeren Vergangenheit immer wieder im Raum Giengen und Heidenheim aufgefallen ist, weil das PS-starke Oberklassefahrzeug zu schnell unterwegs gewesen ist.

„Daraus ergeben sich für uns jetzt Anknüpfungspunkte,“ sagt Pressesprecher Wolfgang Jürgens vom Polizeipräsidium Ulm, wo man hofft, auf weitere Zeugen zu stoßen, die das offenbar bevorzugt nächtens aufs Gaspedal tretende Raser-Phantom gesehen und vielleicht sogar erkannt haben.

Solche Beobachtungen können der Verkehrspolizei in Heidenheim unter Tel. 07321.97520 gemeldet werden. Unabhängig von dieser Hinweislage stützt die Polizei ihre Arbeit auf eigene, allgemeine Ermittlungen sowie auf am Unfallort und im Fahrzeug gesicherte Spuren.

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