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Frontalcrash am Suppenkopf: Polizei ermittelt im Umfeld des Halters

Am Montag kam es gegen 20.10 Uhr auf der Landesstraße 1083 zwischen Heidenheim und Giengen zu einem schweren Verkehrsunfall.

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Am Suppenkopf war ein stadtauswärts fahrender Audi-Lenker am Ende einer Rechtskurve wegen – so die Polizei – nicht angepasster Geschwindigkeit nach links in den Gegenverkehr geraten. Trotz einer Ausweichbewegung konnte der entgegenkommende Mercedes-Fahrer, der in einem Fahrschulauto saß, einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Bei der Kollision erlitt der 27 Jahre alte Mann leichte Verletzungen. Den Sachschaden gibt die Polizei mit rund 50.000 Euro an. Der Fahrer des Audi hatte die Unfallstelle noch vor Eintreffen der Polizei verlassen.

Da die Einsatzkräfte zunächst davon ausgehen mussten, dass diese Person ebenfalls Verletzungen erlitten hatte und sich möglicherweise in einem Schockzustand befand, wurden neben der Feuerwehr auch die Bergwacht und das Deutsche Rote Kreuz mobilisiert, um bei der Suche zu helfen. Auch eine mit einer Wärmebildkamera versehene Drohne der Rettungshundestaffel war im nächtlichen Einsatz.

Gegen 23.30 Uhr wurde die mit einem Großaufgebot von Hilfskräften betriebene Suche schließlich abgebrochen – ergebnislos. Der unerkannt entkommene Fahrer blieb auch an den beiden Folgetagen verschwunden. „Wir sind noch am Ermitteln, aber in persona haben wir ihn noch nicht“, ließ am Mittwoch ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm auf Anfrage wissen. Man gehe davon aus, dass sich der Gesuchte wohlbehalten an einem unbekannten Ort aufhalte.

Der zu dem Geschehen befragte Halter des Fahrzeugs, in dessen Umfeld nun weiter ermittelt wird, hat offenbar angegeben, zum Zeitpunkt des Unfalls nicht am Steuer seines Wagens gesessen zu haben. bm

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