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Polo aus Itzelberger See geborgen

In der Nacht zu Dienstag lieferte sich der Fahrer eines dunkelgrünen VW Polos eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Aalener Polizei. Nun wurde ein dunkelgrüner VW Polo aus dem Itzelberger See geborgen.

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Auto aus Itzelberger See gezogen.  Foto: 

Die Polizei suchte tagelang einen dunkelgrünen VW Polo, der sich in der Nacht zum Dienstag mit der Aalener Polizei eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch die Stadt geleistet hatte. Der Polo fiel gegen 2 Uhr bei einer Polizeikontrolle auf und flüchtete.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Dabei beschädigte der Polo in der Lerchenstraße einen Streifenwagen. Um den Fahrer nicht in noch gefährlichere Manöver zu treiben, hielt die Polizei Abstand und organisierte eine Straßensperre. Trotzdem konnte der Polo-Fahrer entkommen. In Aalen wurde er schließlich im Bereich Triumpfstadt zuletzt gesehen. Die Fahndung blieb zunächst erfolglos - obwohl sogar mit einem Polizeihubschrauber gesucht wurde.

Dunkelgrüner Polo im Itzelberger See gefunden

Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr wurde nun ein dunkelgrüner VW Polo im Itzelberger See bei Königsbronn in drei Metern Tiefe gefunden. Zur Bergung des Autos wurde die Feuerwehr hinzugezogen. Wehrmänner aus Königsbronn und Ochsenberg organisierten dann eine kreative Bergeaktion. Sie fuhren mit Tretbooten aus dem dortigen Verleih aufs Wasser und hängten den Pkw an eine Kranwinde, die einer der Wehrmänner aus dem benachbarten Forstbetrieb holen konnte, weil er dort beschäftigt ist.

Mit der Winde konnte der Pkw die rund zehn Meter in den Uferbereich gezogen werden, wo er von einem Kran des Forstbetriebes geborgen wurde.Im geborgenen Fahrzeug waren keine Personen. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei diesem Fahrzeug tatsächlich um das gesuchte Fahrzeug der Verfolgungsjagd, wie die Polizisten vor Ort mitteilten.

Da es sich bei dem Pkw um einen grünen VW Polo handelte, wurde die Aalener Polizei hinzugezogen. Da die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem geborgenen Polo auch um den gesuchten Polo handelt, sehr groß ist, wurde der Pkw durch die Aalener Polizei beschlagnahmt. Der Pkw wird nun in den nächsten Tagen einer Spurensicherung unterzogen.

Zwei Mädchen im Teenageralter hatten das Auto beim Tretbootfahren auf dem See, etwa zehn Meter vom Ufer entfernt, im Wasser entdeckt.

Die Feuerwehr beseitigte die Ölreste, die aus dem Pkw während der Bergung gelaufen waren, aus dem See.

Ein 18-jähriger Aalener ist verdächtig

Bereits am Dienstag ermittelte die Aalener Polizei gegen einen 18-Jährigen, der im Verdacht steht, der Fahrer des VW Polos zu sein. Der Verdächtige stritt die Taten bislang aber ab. Nach der Durchsicht von Lichtbildern erkannten ihn aber die Beamten des Polizeifahrzeugs, welches bei der Verfolgungsjagd beschädigt wurde, wieder.

Wie die Polizei mitteilte, ist der 18-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und auf ihn ist kein Fahrzeug zugelassen.

Im Laufe des Mittwochs lagen der Polizei konkrete Erkenntnisse vor: Der 18-Jährige soll auch der Täter einer Unfallflucht in der Alten Heidenheimer Straße in Aalen am 31. August sein. Dabei entstand beim Fahrzeug des Unfallgegners ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Mehrere falsche Kennzeichen

Nach Bewertung der bisherigen Ermittlungsergebnisse handelt es sich beim dem Polo der Verfolgungsjagd um ein nicht zugelassenes Fahrzeug. An dem Pkw wurden wohl wechselnde ungültige Kennzeichen angebracht, die zudem verfälscht wurden. Das Kennzeichen, das beim Unfall Ende August angebracht war, liegt der Polizei inzwischen vor. Es handelt sich um das entstempelte Kennzeichen S-FB 50. Am Kennzeichen waren verfälschte Zulassungsstempel angebracht. Während der Verfolgungsfahrt war am Polo hinten das Kennzeichen LB-ZR 177 angebracht. Auch dieses Kennzeichen ist aktuell nicht ausgegeben.

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