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Polnischer Reisebus in Schieflage auf der A7 unterwegs

Eine Zwangspause auf ihrer Reise in die Schweiz mussten mehr als 50 polnische Fahrgäste eines Reisebusses einlegen. Die Polizei hatte ihr Gefährt auf der A7 bei Giengen aus dem Verkehr gezogen, weil es aufgrund eines Defekts in Schieflage unterwegs war.

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Eine Streife der Polizei entdeckte den voll besetzten Bus am Samstagvormittag auf der Autobahn A 7 in Richtung Kempten. Er fiel den Beamten auf, weil er eine deutliche Schräglage nach links aufwies. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, wurde das Fahrzeug an der Anschlussstelle Giengen angehalten und kontrolliert. Als die Beamten an das Fahrzeug herantraten, war bereits ein lautes Zischen wahrnehmbar. Das Fahrzeug verlor offensichtlich erhebliche Mengen an Druckluft.

Bei der anschließenden technischen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Luftfederbälge an allen drei Achsen der linken Fahrzeugseite nur teilweise mit Luft befüllt und undicht waren. Dadurch ergab sich ein Höhenniveauunterschied zwischen rechter und linker Fahrzeugseite von circa zehn Zentimetern.

Dem polnischen Fahrer muss dieser Umstand laut Polizei bekannt gewesen sein, da das Luftfedersteuerventil auf „anheben“ gestellt war. Diese Einstellung war vom Fahrer offenbar gewählt worden, um den erheblichen Druckverlust in der Luftfederanlage auszugleichen.

Der Bus war auf dem Weg von Polen in die Schweiz und hatte über 50 polnische Fahrgäste an Bord. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt mit dem verkehrsunsicheren Bus untersagt. Die Fahrgäste mussten eine Zwangspause auf dem nahegelegenen Autohof einlegen, bis ein Ersatzbus für die Weiterreise eintraf. Der 42-jährige polnische Busfahrer musste laut Polizei eine Sicherheitsleistung in beträchtlicher Höhe hinterlegen. Er darf mit seinem Bus zudem erst weiterfahren, sobald dieser wieder in einen verkehrssicheren Zustand versetzt wurde.
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