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Loch im Tank: Brenzbahn bleibt liegen

Gegen viertel vor sieben ist es passiert: Ein Triebwagen der Brenzbahn schlug Leck und blieb liegen. Es folgten lange Verzögerungen für Fahrgäste auf der Bahnlinie.

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Am Montagabend gegen viertel vor sieben Uhr ist ein Triebwagen der Brenzbahn zwischen Sontheim/Brenz und Niederstotzingen auf freier Strecke liegen geblieben. Die Ursache für die Panne war ein Loch im Diesel- sowie im Öltank. Die eingleisige Strecke wurde gesperrt. Betroffen war ein Zug aus Aalen nach Ulm.

Die an Bord befindlichen sieben Passagiere wurden ins Freie und anschließend nach Niederstotzingen gebracht.

Das Leck wurde zwar zunächst provisorisch abgedichtet, doch der Zug bleib dennoch fahruntüchtig. Erst über eine Stunde später war ein weiterer Triebwagen vor Ort, der den defekten Zug nach Sontheim abschleppte. Gegen 21.40 Uhr wurde die Bahnstrecke für den regulären Zugverkehr wieder freigegeben.

Für die Fahrgäste, die entlang der Strecke auf ihre Züge warteten, war der Vorfall besonders ärgerlich, denn es dauerte weit über eine Stunde, bis zwischen Niederstotzingen und Sontheim ein Ersatzverkehr eingerichtet wurde. Für Fahrgäste nördlich der Pannenstelle dauerte es sogar noch länger, bis Ersatzzüge Richtung Aalen bereitstanden.

Passiert war der Unfall, weil sich unterhalb des Zuges ein Rohr gelöst hatte. Dies schlug ersten Einschätzungen nach eine ganz Weile lang unter dem Fahrzeugboden lose umher, bis es schließlich mit einem lauten Schlag in die Tanks einschlug. Der Lokführer leitete eine außerplanmäßige Bremsung ein und brachte den Zug auf freier Strecke zum Stehen.

Die Feuerwehr Sontheim half den Passagieren aus dem Zug und war später mit der Aufnahme des ausgelaufenen Treibstoffs sowie des Öls beschäftigt.

Der Vorfall war nicht der erste dieser Art dieses Jahr: Anfang April war ebenfalls ein Treibwagen der Brenzbahn liegen geblieben. Damals passierte die Panne zwischen Herbrechtingen und Giengen. Ursache war ein Defekt am Bremssystem gewesen.

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