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Lagerhalle bei Batterienhersteller Varta in Flammen

Gegen 3 Uhr wurden in der Nacht auf Montag Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Gelände des Batterienherstellers Varta in Dischingen gerufen. Dort stand weithin sichtbar eine freistehende Lagerhalle in Flammen.

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Gegen 3 Uhr löste in der Nacht auf den 1. Mai die Brandmeldeanlage in einer freistehenden Lagerhalle des Batterienherstellers Varta aus. Als die ersten Einsatzkräfte der Dischinger Feuerwehr das Gelände erreichten, waren die Flammen und dichter Rauch bereits von weitem zu erkennen.

Für die Feuerwehr war beim Öffnen der Hallentore größte Vorsicht geboten, weil im Inneren größere Mengen an Lithium-Ionen-Batterien gelagert wurden.

Nachdem die Tore geöffnet waren, schlug den Feuerwehrleuten bereits schwarzer Rauch entgegen. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen.

Anwohner vor Rauch gewarnt

Derweil fuhren Polizeistreifen die nähere Umgebung ab, um die Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen vor dem potenziell giftigen Rauch zu warnen, der bereits in die angrenzenden Wohngebiete gezogen war. Türen und Fenster sollten geschlossen bleiben. Laut Polizei war dies eine reine Vorsichtsmaßnahme, weil zu diesem Zeitpunkt noch unklar gewesen sei, welche Stoffe in dem Lager aufbewahrt wurden. Mittlerweile stehe fest, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt bestanden habe.

Bei den Löscharbeiten wurde aber laut Feuerwehr das Löschwasser durch giftige Stoffe kontaminiert. Dass dieses in das Abwassersystem gelangt, konnten die Einsatzkräfte verhindern. Ebenfalls an die Einsatzstelle gerufen wurde der Gerätewagen Atemschutz aus Heidenheim, um die Feuerwehrleute mit Atemluftflaschen zu versorgen.

Rund 60 Feuerwehrkräfte aus Dischingen, Ballmertshofen und Frickingen waren unter der Leitung von Dischingens Feuerwehrkommandant Hartmut Müller bis in die Morgenstunden des 1. Mai im Einsatz. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand bei dem Feuer niemand.

Keine Hinweise auf Brandstiftung

Zur Brandursache hat nun die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen, die aktuell noch andauern. Wie das Feuer in der Halle ausbrechen konnte, steht derzeit noch nicht fest. Anhaltspunkte, die eine Brandstiftung vermuten lassen, gibt es laut Pressestelle der Polizei aber keine. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich.

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