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Feuer bei alter Brauerei: Jugendliche zündeten Böller

Vier Brände musste die Feuerwehr am Mittwochabend in der Härtsfeldstraße löschen. Hütten und ein Müllhaufen waren in Flammen aufgegangen. Jetzt ist klar, wie es dazu kam.

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Der Einsatzbericht liest sich wie ein Krimi: Die Polizei entdeckt zwei Feuer, die eintreffende Feuerwehr sieht ein drittes und nach dem Löschen steht eine Hütte in Brand.

Noch während einer Übung wurde die Feuerwehr Heidenheim am Mittwochabend um 21 Uhr zu einem verlassenen Fabrikgebäude an der Härtsfeldstraße gerufen.

Beim Eintreffen war bereits eine Polizeistreife auf Erkundung und meldete zwei Brandstellen. Zeitgleich bemerkten die eintreffenden Kräfte ein weiteres Feuer.

Nachdem die Brandstellen abgelöscht waren, entschied der Einsatzleiter, dass mehrere Trupps die Umgebung nach weiteren Brandstellen absuchen sollten. Dabei wurde ein weiteres Feuer in einem Schrebergarten entdeckt.

Am Donnerstag schließlich war klar, wer für die Brände verantwortlich ist: Jugendliche, die mit Böllern hantiert hatten. Ein Passant hatte die Gruppe am Abend entdeckt und weggescheucht, anschließend jedoch Brandgeruch bemerkt.

Die Polizei fand später direkt neben einem der Brandherde einen Bunsenbrenner, Brandbeschleuniger sowie ein Feuerzeug. In Flammen aufgegangen waren Holzverschläge sowie ein Müllhaufen.

Ob bezifferbarer Sachschaden entstanden ist, muss noch ermittelt werden. Immerhin aber waren rund 20 Feuerwehrleute eine Stunde lang im Einsatz.




 
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