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Biber untergräbt Wanderweg - Spaziergängerin bricht ein

80 Zentimeter brach am Sonntagabend eine Spaziergängerin auf dem Schotterweg in Richtung Bindsteinhütte ein. Sie wurde leicht verletzt.

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  • Mit Schaltafeln und beleuchteten Warnbarken sicherten die Feuerwehrleute das etwa 50 Zentimeter breite Loch. 2/3
    Mit Schaltafeln und beleuchteten Warnbarken sicherten die Feuerwehrleute das etwa 50 Zentimeter breite Loch. Foto: 
  • Im 19. Jahrhundert galt der Biber fast als ausgestorben. Wegen seines Fleischs und Fells wurde er intensiv gejagt. Durch umfassende Wiederansiedlungsprogramme konnte sich die Population des Bibers allerdings wieder erholen. Der Biber steht unter Artenschutz. Es ist strikt verboten Biber zu fangen oder zu jagen. 3/3
    Im 19. Jahrhundert galt der Biber fast als ausgestorben. Wegen seines Fleischs und Fells wurde er intensiv gejagt. Durch umfassende Wiederansiedlungsprogramme konnte sich die Population des Bibers allerdings wieder erholen. Der Biber steht unter Artenschutz. Es ist strikt verboten Biber zu fangen oder zu jagen. Foto: 
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Am Sonntag gegen 21.30 Uhr wurde die Herbrechtinger Feuerwehr in die Anhauser Wiesen 1 gerufen, wo ein Schotterweg in Richtung Bindsteinhütte führt.

Eine Spaziergängerin war auf dem Schotterweg unterwegs, als sie plötzlich 80 Zentimeter tief einbrach und sich leicht verletzte. Eine Polizeistreife forderte die Feuerwehr zur Sicherung der beliebten Wanderstrecke an.

Dass die im Eselsburger Tal beheimateten Biber Spezialisten in der Holzbearbeitung sind, weiß wohl jeder. In diesem Fall aber baute sich ein Biber eine unterirdische Wohnung, indem er von der Brenzböschung aus bis weit unter den geschotterten Wanderweg seine Gänge grub.

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Vermutlich bedingt durch den Regen der vergangenen beiden Tage, wurde das Konstrukt dadurch instabil und brach beim Überlaufen einer Fußgängerin ein.
Mit Schaltafeln und beleuchteten Warnbarken sicherten die Feuerwehrleute das etwa 50 Zentimeter breite Loch, welches sich in der Gesamtlänge noch mehrere Meter unterirdisch erstreckte. Nach rund 20 Minuten waren die Sicherungsmaßnahmen durch die Feuerwehr beendet.

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