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Ausschreitungen bei Testspiel in Schnaitheim

Am Mittwochabend beim Testspiel zwischen den Fußballern der TSG Schnaitheim und dem VfR Aalen kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei war mit etwa 50 Beamten vor Ort.

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Gegen 18.30 Uhr begann das Testspiel zwischen den Fußballern der TSG Schnaitheim (Bezirksliga) und dem Drittligisten VfR Aalen auf dem Moldenberg.

Noch in der ersten Halbzeit (gegen 19 Uhr) kam es am Rande des Spielfelds zu Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Ultras aus Heidenheim und Aalen. Nach Angaben der Polizei trafen an der Westseite des Sportplatzes zwei rivalisierende Fangruppen aus Heidenheim und Aalen aufeinander. Wie Beobachter des Spiels die Situation beschrieben, kamen die Heidenheimer Ultras nach Anpfiff ans Spielfeld und gingen auf die Aalener zu.

Zuschauer sprachen von etwa 30 Personen auf beiden Seiten, die offensichtlich Streit suchten. Diese Zahl wurde auch von der Polizei bestätigt. Die beiden Gruppen gingen sich verbal an und provozierten sich gegenseitig. Nach Angaben der Polizei stand es kurz vor einer größeren Auseinandersetzung, als die Beamten vor Ort Verstärkung anforderten. Einige Beteiligte in beiden Gruppen hatten sich vermummt und Steine in der Hand, als die Polizei dazwischen. Zur Verhinderung einer Eskalation war der Einsatz von Pfefferspray erforderlich.

Die Polizei war schnell mit insgesamt 20 Fahrzeugen und knapp 50 Beamten vor Ort und hatte nach eigener Aussage die Lage gegen etwa 19.10 Uhr im Griff.

Die Aalener Ultras wurden, während das Spiel noch in vollem Gange war, von der Polizei nach Hause eskortiert, wie Passanten berichteten. Das Spiel konnte trotz des Tumults zu Ende gespielt werden. Zum Schluss gewann der VfR Aalen das Spiel gegen die TSG Schnaitheim mit 5:0.

Ob es Verletzte gab, konnte die Polizei gestern Abend noch nicht sagen. Ebenso ist noch unklar, warum genau es zu den Ausschreitungen kam.

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