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Weltmeister mit der Motorsäge

"Wir sind Weltmeister!", freut sich Markus Wick, Teamchef der deutschen Nationalmannschaft der Waldarbeiter. Grund: "Seine" Jungs holten bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz Gold, Silber und Bronze.

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Die deutsche Nationalmannschaft der Waldarbeiter ließ bei der WM in der Schweiz nichts anbrennen. Auf unserem Bild vorne von links: Ulrich Huber aus Bayern (Platz 1), Marco Trabert aus Bayern (Platz 9), Alexander Genz aus Brandenburg (Platz 6), Martin Schraitle (Junioren, Platz 6), Danny Kloska (Ersatzmann). Hinten von links: Betreuer Gerhard Briechle, Technischer Leiter Wolfgang Junglas und Teamchef Markus Wick.

Dieses Kräftemessen der Wald- und Motorsägenspezialisten ging in Brienz im Rahmen der 31. Weltmeisterschaft der Waldarbeiter über die Bühne. Insgesamt 120 Starter aus 28 Nationen suchten in den Disziplinen Kettenwechsel, Kombinations- und Präzisionsschnitt sowie Fällung und Entastung auf weltweiter Ebene ihre Meister.

Dem deutschen Team unter der Führung von Markus Wick und Wolfgang Junglas gelang es, von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Schon nach dem ersten Wettbewerbstag in den Parcours-Disziplinen führte die deutsche Mannschaft die Länderwertung mit großem Vorsprung an. Junior Martin Schraitle aus Nürtingen sicherte sich mit 10.01 Sekunden Silber im Kettenwechsel, außerdem eine Bronze-Medaille im Kombinations- und Präzisionsschnitt. Weltmeister im Kettenwechsel wurde übrigens der Ungar Robert Rittlinger mit 8,4 Sekunden.

Am zweiten Wettbewerbstag musste das deutsche Team zur Fällung. Mit Abweichungen vom Zielpflock von nur vier bis sieben Zentimetern konnten die Deutschen ihre Dominanz vor den sehr starken Teams aus der Schweiz, Italien und Finnland behaupten.

Am letzten Tag der Weltmeisterschaft war für das deutsche Team zuerst die Länderstafette angesagt. Diesen Zusatzwettbewerb gewann die Schweiz vor Italien und Bronze ging nach Deutschland.

Nach dem großen Finale in der Disziplin Astung standen schließlich die Sieger fest. Gesamt-Weltmeister mit neuem Punkterekord und Gold in der Disziplin Astung wurde Ulrich Huber aus Bayern vor Norwegen und Russland. Den Titel Mannschaftsweltmeister, ebenfalls mit neuem Punkte-Weltrekord, sicherte sich Deutschland vor der Schweiz und Italien. Klarer Fall: die zahlreich mitgereisten Fans unterstützten die deutschen Waldarbeiter lautstark auch beim Singen der Nationalhymne.

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