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Üben für den Ernstfall: Um die Wette gekuppelt

14 Feuerwehr-Teams aus Deutschland und Österreich haben sich in der Heldenfinger Kliffhalle im Kuppeln gemessen.

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Zur Vorbereitung auf die Wettkampfsaison haben beim Kuppelcup der Gerstetter Feuerwehr 14 Teams um die Wette gekuppelt.  Foto: 

Schnelligkeit und Genauigkeit waren Trumpf: Beim dritten Süddeutschen Kuppelcup traten in der Heldenfinger Kliffhalle 14 Mannschaften aus Baden-Württemberg, Hessen und Vorarlberg in Österreich gegeneinander an.

Für Laien erklärt, bedeutet das: Sobald der Einsatzbefehl per Lautsprecher ertönt, legen zwei Mannschaften los, verbinden also die vorbereiteten Schlauchstücke miteinander.

Dabei hat jedes der fünf Teammitglieder seine Aufgaben, die er möglichst schnell und fehlerfrei erledigen sollte. Denn: Die Stoppuhr tickt erbarmungslos mit und sechs speziell ausgebildete Schiedsrichter sehen genau zu, verhängen bei Fehlverhalten Strafpunkte.

Und das macht Sinn, schließlich sollten beim realen Einsatz auch keine Fehler geschehen. Wertvolle Zeit ginge dann verloren. Man denke durchaus „einsatzmäßig“, bestätigt Bernd Jooß, Abteilungskommandant der Gerstetter Feuerwehr und Wettbewerbsleiter.

Im Vordergrund stehen soll beim Kuppelcup aber freilich auch der Spaß. Die Kameradschaft unter den Gruppen sei trotz aller Rivalität super, sagt Jooß. Vermutlich auch, weil man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat: Besser werden und es dann in der offiziellen Wettkampfsaison idealerweise bis in die Landesausscheidung, zu den deutschen Meisterschaften oder gar bis zur Feuerwehr-Olympiade zu schaffen.

„Man muss schon Idealist sein, um dieses Hobby zu betreiben“, sagt Kommandant Jooß. Zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst sei das Training in den Wettkampfmannschaften ein enormer zeitlicher Aufwand. Und das glaubt man gern, immerhin muss, wer international mithalten will, Zeiten weit unter 20 Sekunden bringen.

Kuppingen kuppelt am besten

Den ersten Platz hat die Mannschaft aus dem baden-württembergischen Kuppingen belegt. Ob der Name wohl ein Omen war? Wer weiß... Auf Rang zwei folgt jedenfalls Team Nieder-Bessingen II, auf Rang drei Gerstetten II. Der Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Gerstetten I, landete am Ende des Tages auf Platz vier. Letzter wurde Böblingen.

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