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Steinheims Stromverbrauch nimmt stetig ab

Erst müsse man richtig viel Geld in die Hand nehmen, damit der Energieverbrauch gedrosselt werden kann. Danach stelle sich der Erfolg ein, freute sich Ortsbaumeister Hans-Peter Brenner beim Vortragen des Energieberichts der Gemeinde.

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Gut amortisiert hat sich in den vergangenen Jahren auf dem Dach des Steinheimer Rathauses die dort vorhandene Photovoltaikanlage. Mit dem dort erzeugten Strom wird in der kalten Jahreszeit das Verwaltungsgebäude beheizt.  Foto: 

Dort präsentierte Hans-Peter Brenner den Energiebericht der Gemeinde. Augenfällig ist die Entwicklung beim Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung. 2013 musste die Gemeinde hier noch 410 000 Euro hinblättern. 2014 kam man mit 245 500 Euro aus – bei 1100 Straßenlaternen. Und das, obwohl die Zahl der Brennstellen zunahm und der Strompreis weiter kräftig gestiegen ist. Die Sparlampen kommen mit 33 Watt aus. Mit LED geht arg viel weniger nicht mehr, betonte der Ortsbaumeister. Trotzdem werden bei Neuerschließungen LED-Lampen montiert.

Die Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Rathauses verwandelt weiterhin Sonnenstrahlen in elektrische Energie. Die Erlöse waren witterungsbedingt 2014 etwas geringer als im Jahr 2011 und wieder höher als im Jahre 2013. „Noch ein Jahr, dann ist die Anlage bezahlt und wir verdienen richtig Geld,“ freute sich Brenner. Mit dem „eigenen“ Strom wird übrigens das Rathaus mit seinen Elektrospeicheröfen geheizt.

Die Bestandsaufnahme für den Jahresbericht erfolgt über die EDV, wobei entsprechend gemeldete Daten und Fakten eingespeist werden. Bei den „Verbräuchen“ werden Wasser, Strom, Gas und Wärme erfasst. 2013 war bei den 16 gemeindeeigenen Objekten mehr Strom verbraucht worden. Betroffen waren die Wentalhalle, das Rathaus und das Schulzentrum.

Der Mehrverbrauch in der Wentalhalle wurde auf die Sanierungsarbeiten und die energetische Aufrüstung zurückgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben für Wärme, Strom und Wasser um 50 000 Euro an. Im Folgejahr fielen die Kosten dann um dieselbe Summe wieder zurück.

2013 wurden witterungsbereinigt 2967 Megawattstunden Wärme verbraucht; 2013 waren es 2967 MWh und 2014 wurden 3118 MWh notiert. Augenfällig ist die Entwicklung beim Strom: 2012 waren es etwas mehr als 551 MWh; 2013 etwas über 584 MWh und 2014 waren es 501 MWh. Beim Wasserverbrauch sieht die Entwicklung der letzten drei Jahre so aus: 2012 6390 Kubikmeter, 2013 6811 cbm und 2014 6423 cbm.

Bei den insgesamt 16 überwachten Gebäuden und Einrichtungen liegen die Energiekosten inzwischen auf dem Niveau der Jahre 2008/09. Und dies, obwohl mit dem Neubau des Kinderhauses und der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Steinheim zwei weitere Bauwerke im Gebäudemanagement der Gemeinde aufgenommen wurden.

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