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Riesenandrang beim Lichtermeer am Itzelberger See

Bombenwetter und Superstimmung herrschte am Samstag rund um den Itzelberger See beim 5. Lichtermeer. Tausende Besucher aus nah und fern genossen die laue Sommernacht. Der Ansturm von Autos aus allen Richtungen war zeitweise nur schwer zu bändigen. Freiflächen auf der gegenüberliegenden Seite der B 19 wurden kurzerhand in Parkplätze verwandelt.

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Das Lichtermeer am Itzelberger See am Samstag mit dem ersten Floßwettbewerb (in der Mitte die Gewinner vom Team "Gleis 3")  Foto: 

Als Bürgermeister Michael Stütz und Hanspeter Forner, Sprecher der Gruppe „Wir-Gefühl“ der Königsbronner Zukunftsoffensive, das Fest gegen 16 Uhr am Nachmittag eröffneten, hielt sich der Besucherandrang noch in Grenzen. Das Wetter indes zeigte sich von seiner sommerlichen Seite. Laufend gab Stütz aktuelle Daten aus dem Wetterradar durch. Und auf dem See waren einige originelle Gaudiboote zu bestaunen.

Unterdessen machten sich die Mannschaften zur ersten Itzelberger Seeflitze bereit. Auf zwei Flößen traten die Teilnehmer gegeneinander an. Die Mannschaften mussten sich entlang eines Taus über den See ziehen und dabei diverse Geschicklichkeitsaufgaben erledigen. Wäschestücke mussten auf- und wieder abgehängt und ein Ball in einem schwimmenden Autoreifen versenkt werden.

Nach heißen Kämpfen auf dem kühlen Nass konnte die Mannschaft der Königsbronner Bahnhofskneipe „Gleis 3“ den Wanderpokal der ersten Itzelberger Seeflitze für sich gewinnen. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der „Brenztopfnixen“, die sich aus dem weiblichen Personal des Rathauses rekrutierte. Auf dem dritten Platz landete die Mannschaft der Itzelberger „Pfannaglopfer“. Moderiert wurde diese erste Seeflitze von Bürgermeister Stütz persönlich, der in Wolfgang Holubar, besser bekannt unter seinem Namen „Jacqueline“ oder auch als Chef der Itzelberger Narrentruppe „Pfannaglopfer“, eine ideale Ergänzung fand.

Gegen 20.30 Uhr wurden die ersten schwimmenden Kerzen zu Wasser gelassen, die dem Itzelberger Lichtermeer ihren Namen gegeben haben. Am Ufer drängten sich mittlerweile Tausende von Besuchern. Besonders die Nachbarstadt Oberkochen war mit starken Kontingenten vertreten. Aber auch in entfernteren Gegenden hatte sich das Itzelberger Event herumgesprochen. Höhepunkt des 5. Itzelberger Lichtermeers war zweifelsohne das Feuerwerk, das gegen 22 Uhr unvermittelt mit einem großen Donnerschlag einsetzte. Gezündet wurden die Feuerwerkskörper mitten auf dem See. Ein Scherzbold fühlte sich sogleich an das Konstanzer Seefest erinnert. In Itzelberg indes blieb das Feuerwerk kurz aber heftig und intensiv. Für eine Gemeinde dieser Größenordnung konnte sich das Feuerwerk mehr als sehen lassen.

Kurz nachdem die letzte Rakete gen Himmel aufgestiegen war, setzte rund um den See eine Art Völkerwanderung ein, obwohl für die Nacht noch eine musikalische Seeparty angekündigt war. Heerscharen strömten zu ihren Autos. Für kurze Zeit herrschte totales Chaos. Insbesondere beim Überqueren der B 19 kam es teils zu halsbrecherischen Aktionen. Unvernünftigerweise benutzten die abströmenden Besucher nicht die Unterführung an der Seniorenresidenz, sondern überquerten die Straße nach Lust und Laune. Die brenzlige Verkehrssituation blieb aber der einzige Schönheitsfehler einer ansonsten vollkommen gelungenen Veranstaltung.

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