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Rettungsrutsche am Kindergarten bringt mehr Sicherheit

Das evangelische Gemeindehaus an der Hauptstraße genügt nicht mehr den heutigen Vorschriften des Brandschutzes. Verschiedene Umbauten werden erforderlich, die gleich mit der energetischen Modernisierung des ehemaligen „Ochsen“ verbunden werden.

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Im ersten Stock des evangelischen Gemeindehauses muss für den Kindergarten eine spiralförmige Rettungsrutsche als zweiter Fluchtweg angebracht werden.  Foto: 

Eine sechsstellige Summe muss die Petersgemeinde in die Hand nehmen, um allen Anforderungen genügen zu können. Betroffen sind sowohl der Altbau an der Hauptstraße als auch der Erweiterungsbau, dessen Herzstück der Bonhoeffersaal ist. Das Baugesuch lag dem Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr am Dienstagabend vor und wurde dort durch Ortsbaumeister Hans-Peter Brenner näher vorgestellt.

An der Gebäudehülle zur Hauptstraße hin ändert sich kaum etwas. Zwischen dem Altbau und dem Erweiterungsbau wird am rückwärtigen Teil im ersten Stock eine Rettungsrutsche ähnlich jener angebracht, die schon an der Philipp-Friedrich-Hiller-Schule erforderlich geworden war. Eine Brandschau hatte ergeben, dass ein zweiter Fluchtweg für den Kindergarten im ersten Stock fehlt. Außerdem müssen im großen Treppenhaus verschiedene Wände als Abschottung eingezogen werden. Schließlich ist am Erweiterungsbau ein Aufzug vorgesehen, damit Rollstuhlfahrer oder Rollator-Benutzer sich nicht mehr über Treppenstufen nach oben in die Veranstaltungsräume quälen müssen. Zwei Lagerräume im Keller sollen zu einem Gruppenraum umgebaut werden.

Aus der Mitte des UBV-Ausschusses gab es nur wenige Wortmeldungen. Als sachverständiger Bürger betonte Pfarrer Andreas Neumeister, dass sich nichts an der Unterbringung des Kindergartens im ersten Stock ändern werde und im zweiten Stock (ausgebautes Dachgeschoss) weiterhin Wohnungen sein werden. Das Baugesuch fand im Ausschuss einhellige Zustimmung.

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