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Reaktionen auf Bernauer-Rückzieher: „Haken dran, nach vorne schauen“

Die Fraktionen reagieren überwiegend positiv auf die Nachricht, dass der Bürgermeister bleibt.

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Die Fraktionen des Steinehimer Gemeinderats reagieren unterschiedlich auf den Rückzieher Olaf Bernauers.  Foto: 

Vor einigen Wochen haben die Steinheimer Gemeinderatsfraktionen ihre Stellungnahmen abgegeben zur Nachricht, dass Bürgermeister Olaf Bernauer nach Heidenheim wechseln will. Nachdem er am Donnerstag seine Kandidatur für das Amt des Ersten Beigeordneten der Stadt zurückgezogen hat, heißt es jetzt wieder: Kommando zurück.

CDU: Arbeiten weiterhin gerne zusammen

Guido Rieberger, Chef der CDU-Fraktion, ist zwar überrascht, fällt allerdings nicht gerade aus allen Wolken. In letzter Zeit habe man in diesem Zusammenhang öfter den Spruch gehört: „Das Ergebnis steht erst fest, wenn das Spiel abgepfiffen ist.“ Rieberger: „Für ihn persönlich freue ich mich natürlich nicht, weil es aus seiner Sicht erst einmal eine schlechte Entwicklung ist.“

Für die Steinheimer aber, glaubt Rieberger, sei das eine positive Überraschung. „Und wir arbeiten auch weiterhin gerne mit ihm zusammen.“ Was das anbelangt, plädiert Rieberger für das Credo: „Haken dran und nach vorne schauen.“

Arbeitnehmerblock: positiv, dass er bleibt

Ähnlich sieht das Stefan Kirchknopf (Arbeitnehmerblock): „Es ist absolut positiv, dass er dableibt“ – und, dass er sich dann im Herbst auch wieder zur Wahl in Steinheim stellen könne. Überraschend sei die Wende zwar am Ende gewesen, dennoch, so Kirchknopf, habe es hinter den Kulissen doch die ein oder andere Andeutung gegeben.

Freie Wähler: Wahl fällt am Ende des Jahres

Für die Fraktion Freie Wählervereinigung reagiert Mathias Brodbeck auf die Neuigkeiten etwas verhaltener und blickt vor allem auf Heidenheim: Die dortigen Stadträte hätten zwar durch den „Rückzieher von Olaf Bernauer“ keine abschließend „richtige“ Wahl mehr. „Für die Stadt Heidenheim freut es mich, dass sie mit Simone Maiwald eine sicherlich gute Nachfolgerin für ihren scheidenden und verdienten Bürgermeister Rainer Domberg gefunden hat.“

Was die Entscheidung für Steinheim bedeutet, sieht Brodbeck pragmatisch: „In Steinheim wird nicht in Kürze, sondern erst am Jahresende darüber entschieden werden, wer als Bürgermeister die Geschicke Steinheims über das Jahr 2018 hinaus führen und lenken wird.“

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