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Herbrechtinger Rathausplatz: Neue LED-Lichter schon wieder kaputt

Billig war die LED-Beleuchtung nicht, dafür ist sie im Verbrauch sehr sparsam. Sofern sie denn funktioniert. Und daran hapert es gerade.

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Weil sich in der LED-Leisten-Beleuchtung (links unten) immer wieder Lücken auftun, wirkt es auf dem Rathausplatz in den Nacht- und Abendstunden bisweilen deutlich finsterer als auf dieser Aufnahme.  Foto: 

Nach wie vor scheiden sich an der Gestaltung des sanierten Herbrechtinger Rathausplatzes die Geister. Während sich die einen an der freilich kaum zu umgehenden Unterteilung in zwei Ebenen stoßen, beklagen die anderen zu viel Grau. Immerhin zeugt die scherzhafte Bezeichnung „Roter Platz“ davon, dass die mittels Sitzmöbeln ins Spiel gebrachte Farbe zumindest wahrgenommen wird.

Aus Sicht der Kinder zählen derweil ganz andere Details, wie vor allem an heißen Tagen das rege Treiben rund um den Schäferbrunnen zeigt. Insofern hat sich die Entscheidung bewährt, die von Albrecht Kneer geschaffene Plastik nicht an den Rand der Fläche zu verschieben, sondern sie im Zentrum zu belassen, wo sie auch beleuchtet eine gute Figur macht.

Keine dunklen Stellen

Apropos Licht: Als der Gemeinderat vor zwei Jahren 70 000 Euro bereitstellte, um dem Rathausplatz eine angemessene Beleuchtung zu verpassen, spielte der Sicherheitsaspekt eine wesentliche Rolle: Keine dunklen Stellen! hieß eine der Vorgaben, und so wurden in die Planung neben Wandleuchten und Bodenstrahlern auch Licht-Schienen aufgenommen. Sie verlaufen auf der Unterseite jener Betonplatten, die einige Zentimeter über die untere Ebene hinausragen.

Als Stadträtin Verena Leibersberger (Freie Wähler) unlängst bemängelte, vor dem Rathaus sei es „irgendwie düster“, wertete mancher das noch als rein subjektives Empfinden. Mittlerweile aber ist klar, dass die Anmerkung durchaus begründet war und es auf dem Platz tatsächlich nicht so hell ist wie erwartet. Der Grund: Etliche LED-Schienen-Elemente – die Gesamtlänge beträgt rund 300 Meter – sind bereits ausgefallen.

Licht-Leisten werden ersetzt

Laut Stadtbaumeister Dieter Frank handelt es sich um einen Herstellungsfehler. Weil die Bauteile nicht absolut dicht seien, dringe Wasser in das während des Betriebs erwärmte Innere ein und beeinträchtige die Funktionsfähigkeit.

Es handele sich um einen Gewährleistungsfall, weshalb die defekten Leisten (Frank: „Es ist kein No-Name-Produkt.“) ersetzt würden. Offen sei allerdings noch, wer die Kosten für den Ein- und Ausbau zu tragen habe.

In einem weiteren Punkt steht ein Beschluss aus: Noch hat die Verwaltung nicht entschieden, wie sie dafür sorgen will, dass der Höhenunterschied zwischen den beiden Ebenen des Rathausplatzes deutlicher erkennbar wird. In der Vergangenheit waren vermehrt Klagen laut geworden, der Absatz stelle eine leicht zu übersehende Stolperfalle dar.

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