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Natrubilder: Zweitägige Ausstellung im Naturdenkmal

Sabine Straka lässt die Natur mitzeichnen. In der regenreichen Nacht auf Sonntag hat sie ihre Bilder am Ziegeleisee im Freien hängen lassen. Getrocknet von der Sonne leuchten die nach der alten Technik der Enkaustik in Wachs eingebundenen Farbpigmente wie zuvor.

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Hat zum elften Mal Kunst und Natur am Ziegeleisee miteinander verbunden: Sabine Straka mit einem ihrer Werke.  Foto: 

Kunst und Natur hat Sabine Strake ihre Ausstellungsreihe im Naturdenkmal des Ziegeleisees überschrieben. Vergangenes Wochenende platzierten nun zum elften Mal eine Handvoll Künstler ihre Werke in dieses Stück verwunschener Welt nahe beim Industriepark an der A 7. Wo die Naturschutzjugend ihre Beobachtungsstation hat, konnte man an zwei Tagen Kunst und Kunsthandwerk entdecken.

Der Termin, zweites Wochenende vor Ende der Ferien, ist über die Jahre derselbe geblieben, doch heuer waren doch deutlich weniger Besucher gekommen. Nicht nur nach der Zahl der Werke, auch wegen ihren leuchtend gelben, blauen und roten Farbtöne, sind Strakas zwischen Abstraktion und Konkretem changierenden Werke vor dem grünen Naturhintergrund der erste Blickfang. Christina Schmauders Werke aus Schrott sind da zurückhaltender.

Eingewoben in den Weidenbaum am Wasser flattern im herbstlichen Wind bunte Seitentücher- und schals, an einem anderen Baum schlägt zart ein Klangspiel Windspiel an. Unten am Boden tummeln sich aus Birkenholz geschnitzte Mäuse. Martin Wiedmann hatte wieder aus dem Allgäu geschliffene Steine mitgebracht, Petra Troendle zeigte Patchwork-Arbeiten.

„Aus dem Wasser – auf dem Holzweg“, dieses von ihr gewählte mysteriöse Motto hat Straka szenisch aufgelöst. Alles Leben kommt aus dem Wasser – neben dem Teich hatte Straka dem Leben mit Holzbohlen einen Weg ausgelegt.

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