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Nachschlag für Kindergarten-Erweiterung beschlossen

Bis zur nächsten Sitzung des Gemeinderats bleibt ungeklärt, um wie viel sich die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens in Brenz verteuert. Der Gemeinderat genehmigte ein paar Tausender als überplanmäßige Ausgabe, damit die Bauarbeiten auch wirklich abgerundet werden können.

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Mindestens bis Jahresende dauern die Bauarbeiten im Brenzer Kindergarten an: Der Gemeinderat gewährte jetzt einen finanziellen Nachschlag, um im Altbau noch bauliche Verbesserungen vornehmen zu können.  Foto: 

Der Technische Ausschuss hatte sich vorab auf der Baustelle umgesehen und sich mit den Wünschen der Kindergartenleitung befasst. In der vorhandenen Kindergartengruppe Ü 3 müssten Malerarbeiten ausgeführt und zuvor die vorhandenen Bodenbeläge erneuert werden. Zusätzlich wurde der Einbau einer Fußbodenheizung befürwortet, wie diese im Erweiterungsbau auch installiert wird. Das Architekturbüro Wolf (Heidenheim) bezifferte die Fußbodenheizung auf 7900 Euro, die Aufwendungen für einen neuen Bodenbelag in den Gruppenräumen und den neuen Anstrich auf 6220 Euro. Außerdem sollte für etwa 5000 Euro eine neue Küche beschafft und da und dort im Altbau die Beleuchtung (mindestens 2400 Euro) modernisiert werden. Bauamtsleiterin Monika Schneider stellte dem Plenum die Vorhaben im Detail vor.

„Für Extras haben wir im Haushaltsplan kein Geld übrig. Aber die hier aufgezeigten Maßnahmen sind sinnvoll“, eröffnete Bürgermeister Matthias Kraut die Debatte. „Wir wollen keinen halbfertigen Kindergarten. Deshalb befürworten wir von den Freien Wählern den Einbau einer Fußbodenheizung“, ergänzte Thomas Haide. Außerdem sei man für die Malerarbeiten. Für 4000 Euro bekomme man einen deutlich helleren Raum. Eine neue Küche und eine neue Beleuchtung im Flur befürworte man unter der Bedingung, dass der Architekt dafür nicht auch noch Honorar haben wolle.

„Wir sind hin- und hergerissen“, bekannte SPD-Fraktionschef Reiner Lindenmayer und nannte die zusätzlichen Baukosten für neue Bodenbeläge, eine Fußbodenheizung und eine neue Küche doch enorm. Bernd Moser (CDU) hatte nachgerechnet: Alles in allem koste das, was die Freien Wähler haben wollten, 26 000 Euro: „Wie groß ist eigentlich die tatsächliche Kostenüberschreitung beim Kindergarten in Brenz?“

Es seien ja längst nicht alle Rechnungen da. Aber man sei schon deutlich über 50 000 Euro, vermutete Bauamtsleiterin Monika Schneider. Dann werde man wohl die 26 000 Euro über einen Nachtragshaushalt bereitstellen müssen, ahnte Reiner Lindenmayer.

Eine interessante Diskussion entfachte vor der Abstimmung Gemeinderat Walter Unseld (FWV). Es geht um die neuen Möbel für den Kindergarten: „Dass wirklich nur das gekauft wird, was wirklich gebraucht wird!“ Eine Liste befinde sich im Benehmen mit der Kindergarten-Fachberatung und den Erzieherinnen in der Diskussion, wusste Monika Schneider. „Da weigere ich mich, dem zuzustimmen“, wandte Thomas Haide (FWV) ein und plädierte dafür, bei der Vergabe der Lieferung notfalls das Angebot verschiedener Lieferanten zu mischen. Dass dies nicht gesetzeskonform sei, gab Monika Schneider zu bedenken.

Walter Unseld will etwas gehört haben von einem Eröffnungstermin Anfang Januar 2014. Das gehe schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass bislang erst ein Kind angemeldet sei und noch gar keine der neuen Stellen zur Besetzung ausgeschrieben wurden.

Bürgermeister Matthias Kraut bestätigte diesen Sachverhalt: „Sie haben Recht, wir klären das. Nach dem Wegzug von Pfarrerin Eva Deimling ist hier sicher nicht mehr viel passiert. Und schließlich ist die evangelische Kirchengemeinde Trägerin des Kindergartens.“

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