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Nach fünftem Brand in Folge ermittelt die Polizei

Ein Rauchmelder verhinderte Schlimmeres: Weil das kurz zuvor installierte Gerät lautstark auf sich aufmerksam machte, konnte am Freitag ein Feuer in einem Wohnhaus an der Hohe-Wart-Straße schnell gelöscht werden. Es war der fünfte Brand in dem Gebäude binnen sieben Wochen.

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Fünf Mal innerhalb von sieben Wochen war mittlerweile der Einsatz der Feuerwehr in ein und demselben Wohnhaus an der Hohe-Wart-Straße gefragt.  Foto: 

 20. Juni , 22. Juni, 15. Juli, 21. Juli, 8. August – an diesen fünf Tagen musste die Feuerwehr jeweils Richtung Hohe-Wart-Straße ausrücken, weil es in einem Mehrfamilienhaus brannte. Handelte es sich in den ersten beiden Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit um technische Defekte, die den Ausbruch eines Feuers im Dachgeschoss nach sich zogen, so hatte anschließend dreimal ein Zündler seine Finger im Spiel. Darauf deuten jedenfalls die Spuren hin, mit Hilfe derer die Polizei den Brandstifter überführen will. Noch aber gibt es laut Horst Baur, dem Pressesprecher des Ulmer Polizeipräsidiums, keinen konkreten Tatverdacht.

Wie bei den drei vorangegangenen Vorfällen loderten auch am vergangenen Freitag Flammen im Keller des Mietshauses. Weil ein Rauchmelder anschlug, wurde kurz vor 13 Uhr ein Anwohner auf das Geschehen aufmerksam und kippte einen Eimer Wasser auf das Feuer. Polizeiangaben zufolge entstand diesmal geringer Sachschaden an einem Fahrrad und an Getränkekisten, die in einem hölzernen Verschlag abgestellt waren.

Ausgezahlt hat sich folglich die Entscheidung der in Giengen ansässigen Kreisbaugesellschaft Heidenheim als Gebäudeeigentümerin, zusätzliche Rauchmelder einzubauen. Auch die Polizei hatte aus grundsätzlichen Erwägungen heraus zu diesem Schritt geraten, um für den Fall eines erneuten Feuers vor allem Personenschäden vorbeugen zu können.

Das mag am Freitag zwar gelungen sein, nichtsdestotrotz sind die Anwohner ob der Brandserie erheblich verunsichert. Unzutreffend ist allerdings offenbar die Behauptung, aus Angst habe sich eine Familie jüngst eine neue Bleibe gesucht, sodass von insgesamt fünf Wohnungen derzeit lediglich vier vermietet seien. Auf Anfrage verlautete seitens der Kreisbau, der Auszug sei bereits vor dem ersten Feuer geplant gewesen.

Der Sachschaden liegt längst im sechsstelligen Bereich. Besonders gravierend waren die Folgen nach dem ersten Feuer vom 20. Juni. Damals griffen die Flammen sogar auf die Dachstühle der beiden benachbarten Häuser über. Außerdem wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Sogar drei Verletzte gab's am 15. Juli. Alle mussten damals wegen einer Rauchvergiftung ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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