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Mit Indianern und Pinguinen um die Welt

Eine Reise um die Welt: Die unternahmen 150 Kinder und Jugendliche des Ferienwaldheims der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heidenheim beim ersten Elternnachmittag. Während es vor dem Freizeitheim regnete, ging es in den Aufführungen der Kinder größtenteils in die Sonne.

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Jedes Jahr aufs Neue stellt das Organisationsteam des von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heidenheim veranstalteten Ferienwaldheims in Ochsenberg ein beachtliches Programm auf die Beine – und das bereits seit 58 Jahren. Langeweile kam dabei noch nie auf, schließlich gibt sich das Waldheim-Team bei der Programmgestaltung sichtbar viel Mühe.

Von Routine keine Spur. Einzig die Essenszeiten und ein Morgensegen sind fest im Programm eingeplant. A propos Essen: Das Küchenteam um Chef Anton Wagner hatte ebenfalls ordentlich zu tun. Über zwei Wochen hinweg mussten viermal täglich 150 hungrige Mäuler gestopft werden. Die Favoriten der Kinder: Maultaschen, Kartoffelpuffer und Fisch.

Drum herum war im ersten Abschnitt des insgesamt vierwöchigen Waldheims Abwechslung pur geboten. Bei einem Thementag etwa drehte sich alles rund um das Motto „Einmal um die Welt“. Was die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 14 dabei erarbeitet haben, führten sie am Freitag ihren Eltern in Form von Tänzen und Sketchen vor. Das Freizeitheim war zum Flughafen umgestaltet worden – komplett mit Sicherheitsschleuse am Eingang. „Per Flugzeug“ ging es dann einmal um die Welt.

Damit das Ferienwaldheim auch in Zukunft noch veranstaltet werden kann, ist vor allen Dingen zweierlei notwendig: Betreuer und Finanzen. Für ersteres wird schon während den Freizeiten gesorgt, wie Hannah Herter vom evangelischen Stadtjugendwerk Heidenheim erklärt: Jedes Jahr haben die 14-jährigen Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu künftigen Betreuern ausbilden zu lassen.

Und was die Finanzen anbelangt? Auch in den Kirchengemeinden wird allerorts gespart. Das Ferienwaldheim bleibt davon nicht unberührt. Damit das Organisationsteam den Waldheimkindern auch zukünftig alljährlich ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, wurde ein Förderverein gegründet: Der Verein der Freunde und Förderer des evangelischen Ferienwaldheims Heidenheim sammelt Spenden und hilft bei der Organisation von Freiwilligendiensten rund um die Freizeit. „Außerdem können wir so Kindern die Teilnahme ermöglichen, deren Familien es sich anders nicht leisten könnten“, so Herter.

So dürfte dem Freizeitspaß auch im kommenden Jahr nichts mehr im Wege stehen. Zunächst einmal geht es aber morgen mit dem zweiten Abschnitt des diesjährigen Waldheims für 50 Kinder und Jugendliche weiter.

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