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Leck im Atomkraftwerk - Reaktor abgeschaltet

Block B des Atomkraftwerks Gundremmingen wurde am Mittwoch nach einer erneuten Panne vom Netz genommen. Diesmal ist Kühlwasser ausgetreten. Gefahr für Menschen und die Umwelt besteht laut dem Betreiber derzeit nicht.

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Während eines Routinerundgangs war im Steuerstabantriebsraum eine Tropfleckage im Bereich einer Anfahrdetektor-Messlanze am Reaktordruckbehälter festgestellt worden. Laut dem Betreiber des Atomkraftwerks treten „einige Tropfen Wasser pro Minute aus“. Die Flüssigkeit werde innerhalb des Gebäudes gefasst, heißt es weiter. Wann der Block wieder ans Netz gehen kann, hänge vom Befund und den erforderlichen Arbeiten ab, so ein Sprecher.

Gefahr für Mitarbeiter sowie Menschen in der Umgebung sowie die Umwelt bestehen nach Angaben des Kernkraftwerks nicht. Weil die Ursache nur bei abgeschalteter Anlage in Augenschein genommen werden kann, sei der betroffene Reaktor abgeschaltet worden.

Das seit 1962 bestehende AKW hat noch zwei Blöcke: B und C. Die beiden Siedewasserreaktoren haben jeweils eine Leistung von 1344 Megawatt. Produziert werden jährlich rund 21 Milliarden Kilowattstunden Strom. Der jetzt betroffene Block B wird nach den Atomausstiegs-Plänen der Bundesregierung Ende 2017 komplett vom Netz genommen, Block C im Jahr 2021. Betrieben wird das Atomkraftwerk von RWE (75 Prozent) und Eon (25 Prozent).
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16.08.2013 00:25 Uhr

Weiterer Unfall 1975

Die Beiden Arbeiter starben bei einem weiteren Unfall 1975, 1977 entstand der Totalschaden, jedoch ohne Personenschäden.

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