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Knapp 700.000 Euro für Sanierung des Ochsen

Die Ausschreibungen für die energetische Sanierung und den Umbau des evangelischen Gemeindehauses präsentierte Architekt Martin Oettle dem Kirchengemeinderat. Das Gremium freute sich, dass die hochgerechnete Baukostensumme eingehalten werden kann.

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  • Bevor in der Ära von Pfarrer Johannes Taut das evangelische Gemeindehaus in Steinheim einen schmucken Anbau bekam, war der „Mayer-Saal“ (links) der große Versammlungsraum für Gemeindeveranstaltungen. Der Saal wird neu gestaltet. Im Foyer zwischen Alt- und Erweiterungsbau (Bild rechts) wird nun doch kein Aufzug für Rollstuhlfahrer eingebaut. Der Aufwand wäre im Vergleich zu den jährlichen Fixkosten viel zu hoch. Mit denkbar knapper Mehrheit wurde im Kirchengemeinderat der Aufzug abgelehnt. 1/2
    Bevor in der Ära von Pfarrer Johannes Taut das evangelische Gemeindehaus in Steinheim einen schmucken Anbau bekam, war der „Mayer-Saal“ (links) der große Versammlungsraum für Gemeindeveranstaltungen. Der Saal wird neu gestaltet. Im Foyer zwischen Alt- und Erweiterungsbau (Bild rechts) wird nun doch kein Aufzug für Rollstuhlfahrer eingebaut. Der Aufwand wäre im Vergleich zu den jährlichen Fixkosten viel zu hoch. Mit denkbar knapper Mehrheit wurde im Kirchengemeinderat der Aufzug abgelehnt.
  • Bevor in der Ära von Pfarrer Johannes Taut das evangelische Gemeindehaus in Steinheim einen schmucken Anbau bekam, war der „Mayer-Saal“ (links) der große Versammlungsraum für Gemeindeveranstaltungen. Der Saal wird neu gestaltet. Im Foyer zwischen Alt- und Erweiterungsbau (Bild rechts) wird nun doch kein Aufzug für Rollstuhlfahrer eingebaut. Der Aufwand wäre im Vergleich zu den jährlichen Fixkosten viel zu hoch. Mit denkbar knapper Mehrheit wurde im Kirchengemeinderat der Aufzug abgelehnt. 2/2
    Bevor in der Ära von Pfarrer Johannes Taut das evangelische Gemeindehaus in Steinheim einen schmucken Anbau bekam, war der „Mayer-Saal“ (links) der große Versammlungsraum für Gemeindeveranstaltungen. Der Saal wird neu gestaltet. Im Foyer zwischen Alt- und Erweiterungsbau (Bild rechts) wird nun doch kein Aufzug für Rollstuhlfahrer eingebaut. Der Aufwand wäre im Vergleich zu den jährlichen Fixkosten viel zu hoch. Mit denkbar knapper Mehrheit wurde im Kirchengemeinderat der Aufzug abgelehnt.
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„In der Summe von 684 000 Euro ist noch ein gewisser Puffer für Unvorhergesehenes drin,“ sagte Pfarrer Andreas Neumeister. Er freut sich über die Punktlandung bei den Baukosten. Das Bauprogramm am und im evangelischen Gemeindehaus, dem vormaligen Gasthaus „Ochsen“, ist umfangreich und ehrgeizig zugleich.

Erstes Ziel ist die Barrierefreiheit im Altbau (an der Hauptstraße) und die Nachrüstung im Brandschutz. Im Altbau werden sämtliche Räume modernisiert. Für Teeküche und Mayersaal gibt es neue Möbel. Zweites Ziel ist die Sanierung im Bonhoeffersaal. Dort soll eine Akustikdecke eingezogen und eine neue Beleuchtung installiert werden. Dort wird auch die Beschallung und Mikrofonanlage auf neuesten Stand gebracht.

Für den Kindergarten im Altbau wird es vom ersten Stockwerk eine Rettungsrutsche ähnlich derjenigen geben, die an der Hillerschule Steinheim vor Monaten verwirklicht wurde.

Andreas Neumeister: „Die Beschlüsse wurden meistens einstimmig gefasst. Wir sind davon überzeugt, dass durch die Bauarbeiten eine deutliche Aufwertung der Räumlichkeiten erreicht wird und sich daraus hervorragende Voraussetzungen für die zukünftige Gemeindearbeit ergeben werden.“

In einem Punkte aber werden lange Gesichter nicht ausgeschlossen. Vereinzelt habe es schon Stimmen der Enttäuschung gegeben. In einem frühen Stadium der Planungen war eine Art Aufzug zwischen dem Jugendbereich und dem Bonhoeffersaal diskutiert worden. Der Wunsch nach einem hydraulischen Fahrstuhl erfüllt sich nicht. Der Kirchengemeinderat hat das Vorhaben mit sechs gegen fünf Stimmen zu Grabe getragen und sich dabei von wichtigen Erkenntnissen bzw. Einsichten leiten lassen.

Die Verwirklichung eines Fahrstuhls hätte im Jugendbereich schwerwiegende Eingriffe in die Bausubstanz erfordert. So hätte das Damen-WC wegfallen müssen. Schließlich hätte die notwendige Überfahrt des Aufzugs einen turmartigen Anbau erfordert und die Lichtsituation für die Garderoben entscheidend verschlechtert. Die Eingriffe in die markante Dachkonstruktion wie zusätzliche Umbauten hätten 86 000 Euro gekostet. Die Betriebs- und Wartungskosten hätten zwischen 1400 und 2600 Euro im Jahr gelegen.

Die Alternative wäre ein Plattformlift (wie im Rathaus) gewesen. Die Anschaffungskosten lägen bei 27 000 Euro; die Betriebskosten wären gleich geblieben. So ein Aufzug hätte aber auch weniger Komfort für seine Benutzer geboten.

Schon der Bauausschuss hatte sich für keine der beiden Aufzuglösungen erwärmen können. So erklärt sich, dass der Kirchengemeinderat sich letztlich mit denkbar knapper Mehrheit gegen einen Aufzug entschieden hatte.

Alles in allem finden Gerhard Elsenhans (zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats) und Pfarrer Andreas Neumeister, dass „wir ein stimmiges Konzept beschlossen haben.“ Die Gemeindeglieder wurden aufgerufen, „die Entscheidungen mitzutragen und das Vorhaben im Gebet, vor allem aber mit Spenden, zu unterstützen“.

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