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Kinder campieren drei Tage im Wald

Der Stadtjugendring hat im Rahmen des Schülerferienprogramms mit dem Revierpächter und Sozialpädagogen Arno Koch und Helfern aus dem Jugendhaus ein dreitägiges Waldcamp abgehalten.

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Das sehr aufwendige und für die Kinder auch sehr informative Waldcamp des Stadtjugendrings hat bereits Tradition im Ferienprogramm der Stadtverwaltung.

Eine Jagdhütte im Bissinger Reutewald diente der Kinderschar im Alter von acht bis zwölf Jahren und den Betreuern als Übernachtungsquartier. Bereits am ersten Abend des Lagerlebens waren Jäger des Hegerings Mittleres Brenztal mit Hegeringleiter Karlheinz Peischel zu Gast. Jagdhornbläserin Elvira Fürst und die vorgestellten Tierpräparate stimmten auf die folgende Tierbeobachtung auf den Ansitzen ein.

Am zweiten Tag durchstreiften die Kinder mit Hund und Jäger den Bissinger Forst. Dabei wurden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Jagdhunderassen erläutert und die Tiere zeigten bei der Unterordnung und der Verlorensuche ihr Können. Zur Auflockerung gab es Waldspiele. Bei der Lagerolympiade maßen fünf Gruppen ihr Können und Wissen im Bereich Jagd, Tier- und Pflanzenwelt sowie in der Geschicklichkeit. Am Ende hatte die Gruppe Dönertiere die Nase vorn. Dieser Tag endete mit einer Geistergeschichte am Lagerfeuer und einer Nachtwanderung durch den Bissinger Forst mit Mitternachtsspuk.

Am letzten Tag erläuterte Stadtförster Martin Müller bei einer Waldführung die verschiedenen Baumarten und die Vegetation des Waldes und nach der Mittagspause erfuhr man viel über das Leben der Menschen vor 30 000 Jahren im Lonetal. Der Bissinger Landwirt Dörflinger lud die Kinder noch zu einer Rundfahrt mit Traktor und Anhänger ein. Auch seinen Schweinemastbetrieb durfte man besichtigen.

Beim Geschicklichkeitswettbewerb mit Pfeil und Bogen sowie der Armbrust, ging Fabian Zeun als Sieger hervorgehen. Eine besondere Auszeichnung erhielt Laura Jooß, die als „Schlauer Fuchs“ des Waldcamps 2014, die die meisten Punkte beim dreitägigen Frage- und Antwortspiel gesammelt hatte.

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