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Kampa will neuen Firmensitz bis Jahresende beziehen

Der Fertighaushersteller Kampa verlagert bekanntlich seinen Firmenhauptsitz von Steinheim nach Waldhausen. Mittlerweile sind die Bauarbeiten im Ostalbkreis soweit fortgeschritten, dass das achtgeschossige Holzhaus auch von weitem schon gut zu sehen ist. Und auch sonst gibt es dort viel zu sehen.

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Der Neubau in Waldhausen: Ein Blickfang wird der achtgeschossige Holzbau in der geplanten grau-blauen Fassadenfarbe sicher werden.  Foto: 

„Wir sind im Plan. Zwar ein bisschen scharf, aber es wird funktionieren“, sagt Bau- und Projektleiter Thomas Wellner. Der Regen hat die Bauarbeiten zwar bisher leicht behindert, aber täglich wächst das Holzhaus in die Höhe. „Insgesamt sind es acht Geschosse. Also Erdgeschoss und sechs oben drauf. Dazu kommt das Kellergeschoss“, lacht Thomas Wellner über die vielleicht ein wenig laienhaft gestellte Frage nach der exakten Höhe des neuen Innovationszentrums. Doch die Frage beschäftigt, liegt doch der Platz im Industriegebiet von Waldhausen selbst schon leicht erhöht und ist von fast allen Seiten gut einsehbar.

Ein Blickfang wird der Bau in der geplanten grau-blauen Fassadenfarbe sicher. Aber das soll er laut Planung ja auch sein und momentan ist dabei die Bauweise besonders gut zu beobachten. Am 7. Juli wurde mit der Holzkonstruktion nach oben begonnen.

Zur Zeit sind schon gut drei Obergeschosse zu sehen. „11 Wochen waren für die gesamte Konstruktion veranschlagt“, erläutert Wellner dazu: „Aber wir werden wohl gut 12 oder 13 Wochen brauchen. Dann kommt der Innenausbau.“

Gegen Ende September wird also der Neubau in seiner endgültigen Höhe fertig sein. Vor dem Verwaltung- und Bemusterungsbau entsteht dazu ein Musterhaus in einer Art Kubusform. Barrierefrei, mehrgenerationenfähig, dazu Poolanlage mit Wellnessbereich. „Wir wollen und werden hier zeigen, was heute machbar ist“, erläutert der Bauleiter.

Das gilt sicher für das Musterhaus, aber wohl mehr noch für das ganze Projekt des neuen Firmensitzes. Innovativ und „auf dem Stand des heute machbaren“ sind da Belüftung, Heizung und Klimatisierung des Gebäudes. „Eisspeicher“ heißt das System im Sprachgebrauch. Zu sehen ist davon momentan ein großer, unterirdischer Wasserspeicher. „Damit Heizen und Kühlen wir später einmal“, erklärt der Bauleiter und erläutert das ausgeklügelte System mit Wärmepumpe, Wärmetauscher und Strom über die PV-Anlage auf dem Dach. „Wir ziehen die anderen Gewerke schnell nach“, heißt es zum Fortschritt der Bauarbeiten und vor Ort ist schon zu sehen, wo Eingangsbereich, Seminarräume und die bewirtschaftete „Almhütte“ im Erdgeschoss einmal sein werden. Darüber wird es drei Geschosse mit der erwähnten „Bemusterung“ geben, auf dem sich die Interessenten über Ausstattung ihres neuen Hauses informieren und diese auswählen können. Die restlichen Obergeschosse dienen dann der Verwaltung. Auf alle Fälle haben denn die Mitarbeiter einen schönen Blick auf Waldhausen.

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