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Husqvarna-Azubis reparieren Uhren-Zifferblatt

Sechs Auszubildende im ersten Lehrjahr bei Husqvarna helfen bei der Sanierung des Kirchturms der Andreaskirche mit. Seit Ende Mai arbeiten die 17- bis 20-Jährigen, um das Zifferblatt der Kirchturmuhr zu erneuern.

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In ihrer Ausbildung als Werkzeugmacher und als Industriemechaniker dürfen die Auszubildenden der Firma Husqvarna ein soziales Projekt selbstständig betreuen. In diesem Jahr sanieren sechs Auszubildende im ersten Lehrjahr das Zifferblatt der Turmuhr der evangelischen Andreaskirche. Angefangen wurde am 26. Mai, während der Arbeitszeit arbeiten die Lehrlinge immer abwechselnd in Zweierteams an der Uhr.

„Bis 18. Juni haben die Sechs noch Zeit“, erklärt die Personalsachbearbeiterin von Husqvarna und Kirchengemeinderatsvorsitzende, Helga Mayer. Bevor es richtig los ging, wurde mit dem Ausbildungsleiter Armin Groll besprochen, was tun sei. „Aber die Sechs machen alles in Eigenregie“, sagt Groll.

„Erst mussten die vergoldeten Teller, die die Stunden anzeigen, abgeschraubt werden“, so Azubi Michael Brenner (18). Anschließend musste alles geputzt und abgeschliffen werden.

Eigentlich sollte es das schon fast gewesen sein, aber die komplette Blechummantelung war verrostet. „Deshalb mussten die vernieteten Blechteile abgetrennt und abgenommen werden“, erklärt Auszubildender Richard Klett (20). Alleine die Nieten heraus zu trennen, habe einen halben Tag gedauert. Dann konnte der Rahmen, auf dem die Bleche montiert waren, abgeschliffen und wieder neu lackiert werden.

„In den nächsten zwei Wochen müssen noch neue Bleche für die Verkleidung zugeschnitten, in Form gebogen und mit dem Rahmen vernietet werden“, beschreibt der 18-jährige Azubi Raphael Hartmann die weitere Vorgehensweise. Das wird nicht einfach werden, denn die Nieten müssten noch mit dem Hammer von Hand gestaucht werden, weiß Auszubildender Kevin Lochstampfer (17).

Vor allem eigenverantwortliches Arbeiten sollen die Lehrlinge in den sozialen Projekten lernen, so Groll. Aber nicht nur deshalb sei die Sanierung der Kirchenuhr ein „Super-Projekt“, sondern auch weil die Lehrlinge umsetzen könnten, was sie bisher in ihrer Ausbildung gelernt haben.

Ernst Allgayer, Facility Manager bei Husqvarna und Mitglied im Bauausschuss der Kirchengemeinde, hatte die Idee, die Sanierung der Uhr als soziales Projekt für die Auszubildenden anzubieten. „Es ist eine Win-Win-Situation“, sagt er. Die Kirchengemeinde spart sich das Geld für diesen Teil der Sanierung und die Auszubildenden könnten sich ausprobieren. „Außerdem ist es eine nachhaltige Leistung und die Lehrlinge können noch viele Jahre stolz sein beim Anblick der renovierten Uhr“, so Allgayer.

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