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Hoher Schaden und ein Verletzter bei Brand in Nattheim

Beträchtlicher Sachschaden entstand bei einem Dachstuhlbrand in einem Zweifamilienhaus an der Neresheimer Straße. Ein Feuerwehrmann knickte bei den Löscharbeiten mit dem Fuß um und kam ins Kreiskrankenhaus.

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  • Beträchtlicher Schaden entstand am gestrigen Mittag in Nattheim an der Neresheimer Straße bei einem Dachstuhlbrand in einem Zweifamilienhaus. Als Brandursache gilt ein Mittagessen, das auf heißer Herdplatte in Flammen aufgegangen war. 1/2
    Beträchtlicher Schaden entstand am gestrigen Mittag in Nattheim an der Neresheimer Straße bei einem Dachstuhlbrand in einem Zweifamilienhaus. Als Brandursache gilt ein Mittagessen, das auf heißer Herdplatte in Flammen aufgegangen war. Foto: 
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Der 61 Jahre alte Hausbewohner war am Dienstag gerade dabei, sich in der Wohnküche in der Dachgeschosswohnung ein Mittagessen zu bereiten. Aus unklaren Gründen kam es zum Brand der Dunstabzugshaube. Die Flammen fraßen sich rasch im reichlich verschalten Dachstuhl voran. Um 12.28 Uhr wurde zunächst die Feuerwehr Nattheim samt Überlandhilfe aus Heidenheim alarmiert. Minuten später wurden mit dem zweiten Alarm weitere Teile der Gesamtwehr mobilisiert.

Beim Eintreffen der ersten von 30 Feuerwehrleuten hatten die Flammen die Dachhaut durchbrochen. Wichtige Unterstützung leistete hier die Mannschaft mit der Drehleiter aus Heidenheim, die ein Wenderohr einsetzte. Abteilungskommandant Björn Wiedenmann und Kreisbrandmeister Rainer Spahr leiteten den Einsatz. Drei Trupps unter Atemschutz stürmten durch das Treppenhaus zum Innenangriff ins Dachgeschoss. Es gelang, innerhalb von 20 Minuten den Brand so unter Kontrolle zu bringen, dass nicht die ganze Wohnung ausbrennen konnte.

Die Brandbekämpfung erfolgte aus insgesamt fünf Rohren und erwies sich als sehr effektiv. In mühsamer Handarbeit wurden dennoch Teile des Dachs abgedeckt, um ja alle Glutnester löschen zu können. In der Wohnküche und im Wohnzimmer gestalteten sich wegen der vielen Holzschalungen und Isolierungen die Restlöscharbeiten schwierig und zogen sich bis gegen 16 Uhr hin. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 100 000 Euro. Fürs erste ist die Wohnung unbewohnbar.

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