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Hitze bringt Gasflasche zur Explosion - Haus in Brand

Eine Propan-Gasflasche, die den ganzen Tag in der Hitze auf einem Balkon gestanden hatte, explodierte mit einem Riesenknall und setzte am Dienstag eine Dachgeschoss-Wohnung in Gussenstadt in Brand. Der Schaden liegt bei über 120.000 Euro - verletzt wurde niemand.

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Um 17.56 Uhr schlugen die Flammen am Dienstagabend wie wild von einem Balkon gegen den Dachvorsprung eines Einfamilienhauses am Meisenweg und zerstörten das Gebälk intensiv.

Etliche Notrufe gingen bei der Leitstelle Ostalb ein. Wenig später waren die Feuerwehren aus Gussenstadt und Gerstetten mit 45 Brandbekämpfern in sechs Fahrzeugen unterwegs. Eine weithin sichtbare Rauchwolke wies den Weg. Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie die Schnelleinsatzgruppe des DRK eilten mit acht Einsatzkräften an den Unglücksort.

Gussenstadts Abteilungskommandant Tobias Schädler leitete den Einsatz, unterstützt von Kommandant Michael Zimmermann (Gerstetten). Auch Kreisbrandmeister Rainer Spahr war vor Ort. Drei Trupps unter Atemschutz unternahmen die gezielte Brandbekämpfung von außen und innen. Gelöscht wurde mit einem weiteren Rohr vom Rettungskorb der Drehleiter aus. Binnen einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle, die Restlöscharbeiten in dem verschalten Dachstuhl gestalteten sich reichlich schwierig, zumal ein schweres Gewitter aufzog. Während des starken Regens zuckten überall die Blitze, die Feuerwehr fuhr die Drehleiter ein. Die Feuerwehrleute suchten Schutz vor dem Unwetter.

Die Hausbewohner hatten sich aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit bringen können. Ein Nachbar fand vor seinem Haus den Unterteil der explodierten Gasflasche. Sie hatte beim ihrem Abflug noch abgeblasen und dabei einen großen Feuerball verursacht.

Die Wohnung als solche ist weitgehend durch Hitze und Rauch zerstört, also unbewohnbar geworden. Erste Schadensschätzungen lagen bei etwa 120.000 Euro.

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