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Hermaringen: ganz nah ran an die Brenz

Ruhe, Natur, Idylle: Wo im Sommer Freibadstimmung herrscht, findet man in der kalten Jahreszeit Entspannung. Die Rede ist von der Hürbemündung bei Hermaringen.

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Mit einem einzigen Wort lässt sich beschreiben, was dieses Fleckchen Erde am südlichen Ortsrand der kleinsten Gemeinde des Landkreises zu bieten hat: Idylle. Gerade jetzt, zu dieser Jahreszeit, wenn die Wanderer, Spaziergänger und Ausflügler nicht mehr in Scharen unterwegs sind, kann man hier die Ruhe genießen – und die Natur. Die steht nämlich eindeutig im Vordergrund. Sowohl oberhalb als auch unterhalb der Hürbemündung wurde die Brenz wieder in ihre ursprüngliche, stark gewundene Form gebracht. Allein der Abschnitt vor der Hürbemündung ist durch die Renaturierung etwa 80 Meter länger geworden.



Damit haben sich natürlich auch die Lebensbedingungen von Fischen und anderen Tieren verbessert. Wer Glück hat, kann das sogar mit den eigenen Augen sehen. Denn dank der Renaturierung können auch wir Menschen jetzt ganz nah ran an die Brenz bei Hermaringen. Von den abgeflachten Wiesen, die den Fluss umgeben, hat man jetzt direkten Zugang zur Brenz. Keine Überraschung also, dass sich hier im Sommer bei gutem Wetter regelmäßig eine Art Freibadstimmung breitmacht und immer wieder auch vom „Hermaringer Naturfreibad“ inklusive Liegewiese die Rede ist.

Jetzt im Herbst allerdings hat man die Hürbemündung größtenteils für sich allein. Ein perfekter Zeitpunkt also, um ungestört Schwäne, Reiher und Fische zu beobachten. Oder eine Wanderpause einzulegen. Sitzgelegenheiten sind an der Hürbemündung reichlich vorhanden und Wanderrouten führen gleich mehrere vorbei. Dazu zählen beispielsweise Wege von und nach Bergenweiler, Sontheim/Brenz, Giengen und Burgberg – allesamt ausgeschildert, versteht sich. Auch der Albschäferweg, der sich auf zehn Etappen insgesamt 159 Kilometer durch den Landkreis schlängelt, und teilweise auch über dessen Grenzen hinaus, führt an der Hürbemündung vorbei.

Übrigens: Dass die Brenzbahn unmittelbar nebenan vorbeiführt, lässt sich freilich nicht ignorieren und bringt bisweilen auch Lärm mit sich. Die positiven Eindrücke überwiegen allerdings. Eindeutig.

Auf einen Blick

Kostenlos nutzbar: zugängliche Brenz, Ruhebänke

Highlight: zugängliche Brenz

Einkehrmöglichkeiten: mitgebrachtes Vesper

Anfahrt: mit dem Auto (Bahnhofstraße 1, 89568 Hermaringen) oder mit dem Fahrrad

Parkplatz: am Bahnhof

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Kommentare

21.11.2015 09:57 Uhr

unsoziale Hundehalter

Gerade Hundebesitzer wissen diese Örtlichkeit zu schätzen. Und seit der neue breite Kiesweg angelegt ist, kann man mit dem Kombi bis an die Brenz heran fahren. Dann geht die Heckklappe auf und Fiffi will nur spielen. Diese Zeremonie wiederholt sich morgens, mittags und abends. Dazwischen ist Frauchen unterwegs. Ich setze mich dort nie hin, mir ist da alles zu sehr vollgepisst. Zumal man nicht lange Ruhe hat bis der nächste freilaufende Hund angerannt kommt und einen ungeniert beschnüffelt. Unerlaubt fahren auch Autos von Bergenweiler kommend bis an die Holzbrücke über die Hürbe heran, um ihren Hund springen zu lassen. Ich bin immer froh, wenn ich dort unbehelligt vorbeigeradelt bin.

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