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Hallenbad Jurawell: Sanierung ist abgeschlossen

Mit der jetzt laufenden Erneuerung einer 380 Quadratmeter großen Dachfläche ist die 2004 begonnene Aufwertung des Hallenbads Jurawell abgeschlossen.

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Rund 70 000 Besucher kommen pro Jahr ins Jurawell, um dort im Hallenbad zu schwimmen. Sie alle nutzen die Umkleidekabinen. Hier signalisiert derzeit ein Deckengerüst, dass Baumaßnahmen im Gange sind.

Und diese sind nicht unerheblich. Als im Jahr 2004 das Herbrechtinger Hallenbad für 4,7 Millionen Euro grundsätzlich saniert und mit dem neuen Saunatrakt zur Freizeiteinrichtung Jurawell ausgebaut wurde, hatte man ein Element ausgespart: das Dach über den Umkleiden. Hier gab es nur eine neue Abdichtung.

Bereits 2014 hat man bei den Technischen Werken Herbrechtingen, welche das Jurawell betreiben, die Sanierung des Daches auf die Agenda gesetzt. Jetzt im Herbst wurde damit begonnen. Auf sechs bis acht Wochen sind die umfangreichen Bauarbeiten terminiert, die mit rund 240 000 Euro zu Buche schlagen werden.

„Es ist auch eine große Fläche“, weiß TWH-Geschäftsführer Marc Gräßle. Auf 380 Quadratmetern wird die Bedachung komplett erneuert. Die Arbeiten werden alle von außen auf dem Dach vorgenommen, so dass der Badebetrieb nicht gestört wird. Bis auf das aus Sicherheitsgründen eingezogene Deckengerüst ist im Bad von der Sanierung nichts zu bemerken.

Für Gräßle sind die jetzt laufenden Arbeiten der Schlussstein der großen Sanierung von 2004. Wenngleich nach zwölf Jahren jetzt schon wieder Schönheitsreparaturen aufgrund von Abnutzung fällig werden.

Aber außerhalb von Instandsetzungsarbeiten haben die Technischen Werke in den vergangenen Jahren erheblich in eine weitere Aufwertung des Hallenfreizeitbads investiert. Besonders die Saunalandschaft wurde mit einem in den Hang eingebauten Erweiterungsbau um 150 Quadratmeter deutlich vergrößert und um eine zusätzliche Kabine und die Gradieranlage ausgebaut. Jüngst kam noch im Freibereich eine Fass-Sauna hinzu. 1,1 Millionen Euro wurden 2014 in den Sauna-Bereich investiert.

Im selben Jahr haben die Technischen Werke auch den Kinderbereich im Südosten des Hallenbads erneuert. Rund 200 000 Euro gab man für das neue Edelstahl-Becken, bunten Fliesen, Wärmebank, Fußbodenheizung und Spielgeräte aus.

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