Partner der

Gemeinderat befürwortet Neugestaltung bei Andreaskirche

Einhellig Ja sagte der Gemeinderat zum Fördermittel-Antrag für die Neugestaltung des Verkehrsbereichs um die Andreaskirche.

|
Bei der Stadt denkt man über eine Umgestaltung des Verkehrsbereichs bei der Andreaskirche nach. Der Gemeinderat befürwortete jetzt, das Vorhaben für eine Förderung durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum vorzuschlagen.  Foto: 

Zum einen war es in der Sitzung des Rats am Mittwochabend eine grundsätzliche Frage, ob die Stadt sich um Landesfördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) für das Jahr 2017 bewerben soll. Zum anderen hatte die Verwaltung bereits einen konkreten Vorschlag dafür vorbereitet, bei dem es sich um das Areal um die evangelische Kirche sowie Teile der Straßen Andreasweg, Hohe Straße und Gartenstraße dreht.

Dieser Vorschlag geht auf einen Besichtigungstermin durch den Technischen Ausschuss der Stadt zurück, bei dem der Verwaltung zufolge der schlechte Zustand des Straßenbelags und der dort schleppende Ausbau bei der Breitbanderschließung konstatiert wurde. Bürgermeister Gerhard Kieninger erläuterte in der Sitzung, dass es außerdem gemeinsame Überlegungen mit der evangelischen Kirchengemeinde gebe, bei denen es um eine barrierefreie Platzgestaltung vor der Kirche gehe. Weitere Aspekte seien die Verbesserung der Parkplatzsituation und die Anlage eines durchgehenden Gehwegs bei der Kirche. Die möglichen Kosten für das Vorhaben bezifferte Kieninger auf etwa 250 000 Euro.

Erschließungsbeiträge könnten hier nicht mehr erhoben werden, so der Schultes weiter. Dies sei aber auch eine Voraussetzung für die Möglichkeit zur Förderung durch das Land. Die Zuschussgröße liege bei ungefähr 30 Prozent. Ein Antrag müsse zum 1. Februar 2017 erfolgen, die Vorschlagsliste sei bis 16. September 2016 beim Landratsamt einzureichen. Da über die beantragte Förderung der Breitbandversorgung noch nicht entschieden ist, könnte die Umgestaltung des Gebiets 2017 mit diesem Ausbau verbunden werden. Seitens der Stadt wird es darüber hinaus für möglich gehalten, dass auch ein Antrag auf Zuschuss aus dem Ausgleichsstock gestellt werden könnte.

Im genannten Kostenrahmen nicht enthalten seien Kosten für eine Kanalsanierung, sagte Kieninger. Diese wären allerdings auch nicht förderfähig und zunächst müsse der Zustand der Kanäle durch eine Befahrung überprüft werden. Sollten sich hierbei aufwendigere Arbeiten ergeben, könne der Kostenrahmen rasch auch die Größenordnung von 300 000 Euro erreichen.

Stadtrat Martin Däumling erkundigte sich in der Sitzung, ob auch Änderungen an der Straßenbeleuchtung beabsichtigt seien. Etwa 1000 Euro je Leuchte müsse man an Kosten rechnen, antwortete der Bürgermeister. Inwiefern dies mit dem geschätzten Finanzrahmen machbar ist, konnte vorerst nicht beantwortet werden.

Bisher sei es die Frage gewesen, ob die Stadt 2017 überhaupt etwas im ELR machen solle, betonte Kieninger. Der Beschluss des Gremiums dafür, die Gestaltung im Areal bei der Andreaskirche zur Förderung anzumelden, fiel dann einstimmig aus.

Lesen Sie jetzt die eZeitung schon ab 0,99 € / Monat
Die digitale 1:1-Ausgabe der Heidenheimer Zeitung steht Ihnen ab 4 Uhr morgens mit allen Nachrichten der Region zur Verfügung. » zum Angebot

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Margit Stumpp verlässt Gemeinderat und zieht relativ versöhnliche Bilanz

Margit Stumpp verlässt den Gemeinderat und zieht per Brief eine relativ versöhnliche Bilanz ihrer 18 Jahre. weiter lesen

232R0