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Tödlicher Arbeitsunfall: Warum riss das Seil?

Im Fall des tödlich verunglückten 45-Jährigen wird ein Bedienungsfehler ausgeschlossen. Jetzt wird ein Gutachten erstellt.

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Für einen 45-jährigen Nattheimer Arbeiter kam Ende Oktober jede Hilfe zu spät.  Foto: 

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall am 26. Oktober auf dem Firmengelände eines an der Daimlerstraße ansässigen Bauunternehmens hat die Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dadurch soll geklärt werden, warum das Stahlseil eines Kran-Auslegers plötzlich gerissen ist, wodurch dieser mitsamt der angehängten Baustahlmatten kippte, das Dach einer Halle traf und schließlich einen 45 Jahre alten Mitarbeiter des Unternehmens unter sich begrub.

Wie es seitens der Pressestelle am Ulmer Polizeipräsidium heißt, sind die Vor-Ort-Untersuchungen des Gutachters und der Kripo-Beamten beendet. Teile des Unfallfahrzeugs, unter anderem das gerissene Stahlseil, wurden zur Untersuchung mit ins Labor genommen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen allerdings steht noch aus.

Fest steht laut Polizeiangaben aber bereits jetzt, dass ein Bedienungsfehler bei den Verladearbeiten ausgeschlossen werden kann. Zudem sei der Kran äußerlich „in Ordnung“ und ohne sichtliche technische Mängel gewesen. Zu dem Gerücht, dass beim verwendeten Kran die Tüv-Untersuchung fällig war, wollte sich die Polizei nicht äußern.

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