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Gegen große Werbetafeln vor der alten Post

Einstimmig schloss sich der Gemeinderat der ablehnenden Haltung der Gemeindeverwaltung an. Diese sieht die geplanten großen Werbetafeln an der Ortsdurchfahrt vor der alten Post „sehr kritisch“, insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit, aber auch des Ortsbildes wegen.

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Auch Anlieger hätten Einsprüche gegen die vier auf vier Meter große, doppelseitige und unbeleuchtete Anlage in der Heidenheimer Straße 23 geltend gemacht, berichtete Ortsbaumeister Jörg Bielke. Der Standort sei deswegen kritisch, weil er im Bereich eines Schulwegs, eines Fußgängerüberwegs und einer Bushaltestelle liege.

Großflächige Werbung finde zudem bereits auf der anderen Straßenseite beim Einkaufsmarkt Netto statt. Im Gegensatz zu einem deutlich kleineren Schild der Gemeinde an vorgelagerter Stelle, das als „Monumentalbau“ kritisiert worden sei, habe das Landratsamt Heidenheim keine Bedenken gegen die jetzt geplanten Werbeanlage der DPW (Deutsche Plakat Werbung), stellte Bürgermeister Michael Stütz fest.

So sehr er Verständnis dafür habe, dass täglich über 10 000 Sichtkontakte an der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt für Werbung interessant seien, empfehle er, das Einvernehmen zu dem Baugesuch nicht zu erteilen. In der Diskussion wurde deutlich, dass der Gemeinderat die Vorbehalte der Verwaltung teilt, was in entsprechenden Meinungsäußerungen unter anderem von Engelbert Frey, Joachim Wötzel, Margit Stumpp und Gottlob Kolb zum Ausdruck kam. 

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